Deutsche Bahn
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Fernüberwachung der Bahnhofsuhren

Pilotstudien mit LoRaWAN™

Die Deutsche Bahn (DB) führt gegenwärtig mehrere Pilotstudien zur Fernüberwachung der Bahnhofsuhren mit LoRaWAN™ durch. Zum einen läuft ein Versuch mit 50 Uhren, die mit einer Überwachungslösung nachgerüstet wurden. Zwei weitere Uhren wurden gemeinsam mit dem Berliner Tech-Startup Relayr mit Sensortechnik ausgestattet, die an den Berliner S-Bahnhöfen Bellevue und Jannowitzbrücke getestet werden. Schließlich wird an einer dritten Uhr mit dem Software-Startup GreyRook ein neuer Ansatz für die Zeitsynchronisation von Bahnhofsuhren entwickelt.

In den laufenden Piloten werden die gesammelten Sensordaten mit LoRaWAN™ per Funk an ein zentrales Auswertungssystem weitergeleitet. Um die Eigenschaften der Technologie zu untersuchen, hat die DB zwei LoRaWAN-Gateways auf dem Dach des Berliner Hauptbahnhofs installiert. Die Technik in Schuhkartongröße ist vom Vorplatz aus kaum zu erkennen, erlaubt aber die Anbindung mehrerer tausend Sensoren.

Funkreichweite des Gateways Berlin Hauptbahnhof

Auf dieser Datenbasis werden Fehlerbilder identifiziert, welches die automatisierte Formulierung von Instandhaltungsaufträgen ermöglicht. Um mehrere Technologieoptionen zu untersuchen, erprobt die DB unterschiedliche IoT-Plattformen.

 

Reparatur einer Bahnhofsuhr

Wie geht es weiter?

Der flächendeckende Roll-Out eines LoRaWAN™-Netzes an deutschen Bahnhöfen wird zurzeit geprüft. Ist die Technologie neben der Uhrenüberwachung auch für weitere Anwendungen geeignet - etwa die Beleuchtungssteuerung in Bahnhöfen, das Ablesen von Stromzählern sowie die Füllstandsmessung in Abfallbehältern? Um dieses Potenzial abzuschätzen, führt die DB weitere Machbarkeitsstudien durch.

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