Deutsche Bahn
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Zapiens

Spielerisch voneinander lernen

Die Zapiens (früher Blunder) App findet über einen spielerischen Ansatz heraus, welches Wissen im Unternehmen fehlt und wie dieses online allen Interessierten bereit gestellt werden kann. Mitarbeiter können Fragen stellen und Fragen von Kollegen beantworten. Das Tool ermöglicht Mitarbeitern, die an weit voneinander entfernten Orten arbeiten, Wissen zu teilen. Zapiens (früher Blunder) schafft Transparenz und ermöglicht hierarchiefrei Wissenserhalt, Wissensaustausch und Wissensverbreitung. Die App begünstigt kontinuierliches Lernen und Wissensvermittlung über lange Zeiträume in automatisierten Abläufen. Blunder macht Spaß und animiert so zum regelmäßigen Gebrauch.

Auf die Frage "Warum arbeitet Blunder (jetzt Zapiens) mit der DB zusammen?" antwortet Samuel Ordieres, Gründungsmitglied des spanischen Start-ups: "In den folgenden Jahren werden viele Kollegen, z.B. aus der Instandhaltung, in den Ruhestand gehen. Das im Laufe eines langen Arbeitslebens gesammelte Wissen wird  mit den Leuten verschwinden, es sei denn, die DB entscheidet sich für ein digitales Wissensmanagementsystem. So kann der Erfahrungsschatz ausscheidender Mitarbeiter erhalten und künftigen Generationen zur Verfügung gestellt werden. Wir möchten dazu beitragen, der DB, ein digitales "Firmenhirn" auf der Grundlage des Wissens zu schaffen, das sich in den "individuellen Gehirnen" der erfahrenen Kollegen befindet."

Ordieres weiter: "Wir haben bereits getestet, ob die App bei Multiplikatoren in der Instandhaltung gut ankommt. Das Ergebnis war durchweg positiv. Gegenwärtig starten wir einen Test unter zwei DB-Instandhaltungsteams, die zwei Wochen lang die Blunder-App (jetzt Zapiens) ausprobieren. Wir hoffen, dass die App den Instandhaltern genauso gut gefällt wie den Multiplikatoren!"