Deutsche Bahn
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36 Stunden rauchende Köpfe

Bei den Future Mobility Days wurde das DB Museum in Nürnberg für drei Tage zum Innovationslabor. Es geht um die Mobilität von morgen.

Wenn 150 schlaue Köpfe 36 Stunden lang alles geben, muss etwas Produktives dabei herauskommen. Bei den Future Mobility Days am 10. und 11. Februar kam die digitale Szene zusammen um an Innovationen für die Mobilität von morgen zu arbeiten. Hier tauschten sich Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft, Entwickler, User Experience Designer sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft aus. In verschiedenen Formaten wurden live erlebbare Konzepte, Prototypen, Apps und Hardwarekomponenten entwickelt, diskutiert und gepitcht. Der Schauplatz soll inspirieren: Im Nürnberger DB Museum ist die Geschichte der Mobilität spürbar.

Auch die Deutsche Bahn war dabei, denn für sie ist der Austausch mit der Start-up-Szene bei der Entwicklung digitaler Lösungen elementar. Gleichzeitig hat sie der Szene einiges zu bieten. In ihrem Accelerator-Programm fördert die DB Start-ups, die mithilfe digitaler Technik neue Produkte und Services entwickeln und stellt in speziellen Projekten und Hackathons ihre Open Data für die Entwicklung neuer Anwendungsfälle zur Verfügung.

Das Programm bestand aus drei Elementen:

  • Future Mobility Camp: Hier gibt es keine Vorträge oder Referenten, sondern ausschließlich „Teilgeber“, die eigene Diskussionsthemen und Workshops mitbringen.
  • Design Thinking Jam: Interdisziplinäre Teams entwickeln in kürzester Zeit Lösungsansätze für urbane Mobilität. Sie denken dabei vor allem mit den Händen: Durch sogenanntes Paper-Prototyping machen sie ihre Ideen schnell erleb- und überprüfbar.
  • Hackathon: Die Teilnehmer nutzen den technischen Fortschritt mit Open Data, Smartphones, Autonomen Systemen, Micromobilität, Sharingsystemen, MaaS-Plattformen, Mobile Ticketing, etc. um digitale Lösungen für vernetzte Mobilität zu erarbeiten. 

Veranstalter der Future Mobility Days ist die Nürnberger Digitalagentur insertEFFECT.