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Digitale Welten: Ideen mit Zukunft beim 4. Demo Day in Berlin

6 Start-ups. 6 innovative Ideen, um die Eisenbahn in Deutschland noch verlässlicher, attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen. So lautete das Ergebnis des 4. Pitch-Events, das Mitte September 2016 im Rahmen des DB-Accelerator-Programms stattfand.

Knapp vier Monate lang hatten die Gewinner-Start-ups seitdem Zeit, um ihre Ideen kreativ weiterzuentwickeln und einen wettbewerbsfähigen Prototypen zu erarbeiten. Auf dem 4. Demo Day, der am 9. Februar in der DB mindbox an der Jannowitzbrücke in Berlin stattfand, haben die Gewinner nun ihre Entwicklungen vorgestellt. 

Lautsprecherdurchsagen am jeweiligen Bahnsteig klar und deutlich verstehen. Störungen bereits beim bloßen Hinhören erkennen. Und Batterien, die niemals leer werden. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Dass aus diesen Visionen aber schon bald Wirklichkeit werden kann, haben die Start-up-Teilnehmer des Demo Days am Donnerstag in der Berliner mindbox eindrucksvoll bewiesen. 10 Minuten hatte jedes Start-up Zeit, um rund 200 geladenen Gästen zu präsentieren, wie weit sie auf dem Weg von der Idee zum fertigen Produkt gekommen sind. Die technischen Anforderungen innerhalb der kurzen Zeit umzusetzen war nach Ansicht der meisten Start-up-Vertreter die größte Herausforderung. Besonders eine klare Vergabe der Aufgaben und Verantwortlichkeiten sei für den Erfolg solcher Projekte maßgeblich, erklärte hierzu Viktor Börjesson von Revibe Energy.

Die folgenden Start-ups waren dabei:

HOLOPLOT – Das Start-up will mit seiner Idee die Ansagen an Bahnsteigen verbessern. Fahrgäste hören je nach Position klar und deutlich das, was sie auch wirklich betrifft – ohne Störungen und Interferenzen.


MOTIONTAG – Hinter diesem Namen verbirgt sich die Idee einer Mobilitätsplattform, die nahtlose Reiseketten ermöglichen soll. Die Kundenplattform erkennt die Position und das Verkehrsmittel. Die Abrechnung erfolgt, ohne auschecken zu müssen.


NEURON – Das Start-up hat eine selbstlernende Software entwickelt, die die Verfügbarkeit von Bahnanlagen wie z.B. Fahrtreppen in Bahnhöfen durch die Analyse akustischer Signale weiter erhöhen soll.


RAILVISION – erkennt durch Infrarot-Technologie Hindernisse auf der Schiene viel früher als das menschliche Auge und klassifiziert sie. Ein Gewinn für die Sicherheit und wegweisend für das vollautomatische Fahren.


REVIBE – Das Start-up hat sich zur Aufgabe gemacht, aus Vibrationen Energie zu gewinnen. Damit könnten großräumig Sensoren mit Strom versorgt werden, die das Instandhalten des Schienennetzes erleichtern.


VISCOPIC – Das Start-up erstellt eine Datenaustausch-Plattform, mit der tausende DB-Mitarbeiter in der Instandhaltung wichtiges Wissen teilen können.


Übrigens: Die DB mindbox in Berlin (www.dbmindbox.com) ist erster Anlaufpunkt der Deutschen Bahn für Start-ups, Gründer und Ideengeber und gleichzeitig Experimentier-, Innovations- und Arbeitsort für alle, die die Zukunft der Mobilität mitgestalten wollen.