Deutsche Bahn
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Bauprogramme an Personenbahnhöfen

Stationsoffensive Bayern

Im Rahmen der Stationsoffensive Bayern entstehen bis 2023 mindestens 20 neue Haltepunkte in Bayern, die in der Fläche den Nahverkehr verstärken.


Unterzeichnung Stationsoffensive Bayern


Bayerischer Staatsminister Joachim Herrmann (Foto links), DB Station&Service Vorstandsvorsitzender Dr. André Zeug (Foto rechts) sowie Regionalbereichsleiter Bayern Günther Pichler unterzeichneten am 02. März 2015 die Rahmenvereinbarung zur Stationsoffensive in München. 

Die Deutsche Bahn identifizierte im Vorfeld bundesweit mehrere hundert attraktive Standorte für neue Stationen, die zum einen zusätzliche Kunden erschließen und zum anderen auch die Einnahmen des Systems Schiene steigern sollen. In Bayern investieren der Freistaat und die DB jeweils hälftig ca. 41 Mio. Euro in dieses Projekt. (Der Freistaat trägt dabei das Erlösrisiko, die DB das Kostenrisiko für den Bau der Infrastruktur.) Durch den Neubau der 20 Stationen gewinnt das Bahnland Bayern ca. 7.000 bis 8.000 Kunden täglich, wodurch geschätzt 12.000 Tonnen CO2 jährlich durch die Vermeidung von Autofahrten eingespart werden.

Typische Standorte sind vor allem Wohngebiete, aber auch Hochschulen, Gewerbegebiete, Einkaufszentren, Schwimmbäder, Krankenhäuser usw. Ein wichtiges Auswahlkriterium war hierbei auch, dass die zusätzlichen Ticketeinnahmen sämtlich entstehende Kosten (Baukosten sowie laufender Unterhalt) decken, daneben jedoch auch in den bestehenden Fahrplan optimal integriert werden können. Alle neuen Haltepunkte werden barrierefrei erschlossen sein. In einem nächsten Schritt sollen rund 20 weitere Standorte geprüft und langfristig im Rahmen des Stationsentwicklungsprogramms Bayern umgesetzt werden.