Deutsche Bahn
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Das Ostkreuz der Zukunft

Bequemer, übersichtlicher, besser vernetzt

So wird das Ostkreuz der Zukunft aussehen: Bessere Anschlüsse, viel Komfort, einfache Orientierung. Vertrautes, wie der Wasserturm, bleibt erhalten. Neues, wie die Ringbahnhalle ist hinzugekommen. Hier eine Übersicht über die sieben Vorteile des neuen Bahnhofs

Vorteil Nr. 1: Künftig können auch Regionalzüge am Ostkreuz halten

Regionalverkehr hält am Ostkreuz. An den Fernbahngleisen des Ringes seit Dezember 2015, am neuen Regionalbahnsteig der Strecke nach Frankfurt (Oder) ab Ende 2017. Für die Züge der "Ostbahn" über Berlin-Lichtenberg werden ebenfalls neue Bahnsteige gebaut.

Vorteil Nr. 2: Barrierefreiheit und bequemer Zugang

Wer umsteigt, musste sich im alten Ostkreuz über verwinkelte, ausgetretene Treppen hinauf- oder hinunterdrängeln. Breite, gerade Treppen, Aufzüge und Fahrtreppen erleichtern heute das Umsteigen. Der Bahnhof ist jetzt selbstverständlich barrierefrei - dazu gehört auch ein Blindenleitsystem. Kinderwagen und Fahrräder müssen endlich nicht mehr mühselig geschleppt werden, endlich können auch geh- und sehbehinderte Menschen hier sicher umsteigen.

Vorteil Nr. 3: Von allen Stadtquartieren erreichbar

Aus allen vier umliegenden Stadtquartieren wird der Bahnhof direkt erreicht. Auch von der Marktstraße und dem Bereich der Rummelsburger Bucht bequem zu Fuß.

Vorteil Nr. 4: Wind und Wetter ausgesperrt

Sichtbarstes Zeichen des neuen Ostkreuz ist die große Halle über dem Ringbahnsteig der S-Bahn. Sie ist 132 Meter lang, bis zu 48 Meter breit, 15 Meter hoch und überdacht den Ringbahnsteig, der gleichzeitig als Verteilerebene für die Bahnsteige der Stadtbahnebene dient.

Vorteil Nr. 5: Bessere Orientierung beim Umsteigen

An einem Bahnsteig fahren alle Züge stadteinwärts, am anderen alle Züge stadtauswärts. So wird es künftig auch am Bahnhof Warschauer Straße sein, der parallel zum Ostkreuz ebenfalls umgebaut wird.

Vorteil Nr. 6: Straßenbahn vor der Tür

Damit der Anschluss im Nahverkehr besser wird, planen die BVG und der Berliner Senat eine neue Trasse für die Straßenbahn. Diese fährt bisher über die Boxhagener Straße weit am Ostkreuz vorbei. Künftig soll sie von der Marktstraße direkt vor den nördlichen Eingang des Ostkreuz fahren.

Vorteil Nr. 7: Das alte wird im neuen Ostkreuz erkennbar bleiben

Mit dem neuen Ostkreuz wird nicht alles anders. Unter anderem bleibt der 1912 errichtete Wasserturm - das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ostkreuz - erhalten. Nach historischem Vorbild entstanden Bahnsteigdächer und Aufsichts-Häuschen auf den Bahnsteigen Gleis 3/4 und 5/6 neu. Rekonstruiert wird die historische Fußgängerbrücke des Architekten Richard Brademann.