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Knoten Frankfurt (Main)-Stadion

Das Projekt

Der Eisenbahnknoten Frankfurt am Main ist einer der am stärksten frequentierten Verkehrsknoten im Schienennetz der Deutschen Bahn.

Knoten Frankfurt (Main)-Stadion

Die Trasse zwischen Frankfurt (Main)-Stadion und Frankfurt (Main) Hauptbahnhof wird voraussichtlich bis 2026 um zwei Gleise erweitert. Mit dem Ausbau stehen dem Fernverkehr, dem Regional- und Güterverkehr sowie den S-Bahnen in Zukunft jeweils eigene Gleise zur Verfügung. Dadurch kann der Schienenverkehr in Frankfurt (Main) und der gesamten Rhein-Main-Region flüssiger fahren. Das Projekt durchläuft derzeit das Planfeststellungsverfahren.

Der Eisenbahnknoten Frankfurt (Main) gehört zu den am stärksten genutzten Verkehrsknoten im Schienennetz der Deutschen Bahn. Bereits heute stößt er jedoch an seine Kapazitätsgrenzen. Der Grund: In den vergangenen Jahren hat das Angebot im Personenverkehr stetig zugenommen.

So treffen im Bereich des Bahnhofs Frankfurt (Main)-Stadion die zweigleisigen Strecken aus Richtung Mannheim, Köln und Mainz zusammen. Geplant ist zudem die Neubaustrecke Rhein/Main – Rhein/Neckar. Zwischen Frankfurt (Main)-Stadion und dem Hauptbahnhof nutzt der gesamte Personenverkehr derzeit eine nur zweigleisige Trasse. Lediglich die S-Bahnen werden bereits auf separaten Gleisen geführt.

Um die bestehenden Engpässe zu beseitigen, werden zwischen dem Bahnhof Frankfurt (Main)-Stadion und der Eisenbahnüberführung über die Gutleutstraße – östlich der bereits vorhandenen Trasse – zwei zusätzliche Gleise gebaut. Der vier Kilometer lange Streckenbereich verfügt damit zukünftig durchgehend über sechs Gleise. Dadurch können Fern- und Regionalverkehr voneinander getrennt werden.

In einer ersten Baustufe wurden bereits neue Gleisverbindungen im Bereich des Bahnhofs Frankfurt (Main)-Stadion eingebaut sowie der Bahnhof und die technische Ausrüstung modernisiert.

In der zweiten Baustufe werden sieben Eisenbahnüberführungen und sogenannte Kreuzungsbauwerke aus- bzw. neu gebaut. Außerdem werden entlang des Abschnitts Stützwände und Lärmschutzwände neu errichtet.