Deutsche Bahn

Bauen bei der Bahn

Qualitätsoffensive fürs Netz

Im Rahmen des größten Modernisierungsprogramms der Bahngeschichte werden nicht nur Brücken und Tunnel, sondern auch Gleise, Weichen und Stellwerke erneuert.

Rund 28 Milliarden Euro fließen von 2015 bis 2019 in die Modernisierung von Netz, Bahnhöfen und Energieanlagen – mehr als je zuvor. Das sieht die zweite Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV II) zwischen Bund und Bahn vor. Im Rahmen des größten Modernisierungsprogramms der Bahngeschichte werden nicht nur Brücken und Tunnel, sondern auch Gleise, Weichen und Stellwerke erneuert.

Die DB erhöht dabei die vertraglich zugesagten Instandhaltungsmittel deutlich auf mindestens acht Milliarden Euro. Neu ist auch, dass das Ergebnis der DB-Infrastrukturgesellschaften künftig vom Bund vollständig zur Finanzierung der Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird. Durch diesen „Finanzierungskreislauf 2.0“ fließt die Dividende der DB AG direkt wieder in den Erhalt des Bestandsnetzes.

Dank der zur Verfügung stehenden Mittel sind nicht nur das nötige Investitionsvolumen, sondern auch die Planungssicherheit gegeben, um den vielerorts bestehenden Investitionsstau im Schienennetz langfristig abzubauen. Ziel ist es, die Qualität und die Verfügbarkeit des Schienennetzes deutlich zu erhöhen. Von dem Modernisierungsprogramm profitieren aufgrund der Qualitätsverbesserungen nicht nur unsere Kunden, sondern aufgrund des hohen Investitionsvolumens nicht zuletzt auch die Industrie und damit der Wirtschaftsstandort Deutschland.