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Max Maulwurf

Wie alles begann

Für 1994 plante die Deutsche Bahn den Beginn der Stadtbahnsanierung in Berlin. Der Verkehr musste für diese Zwecke völlig umgekrempelt werden. Es wurde nach einer Möglichkeit gesucht, die Fahrgäste auch im Bau-Durcheinander zu informieren.

So begannen im November 1993 die Arbeiten an der Konzeption. Es wurde nach einer zentralen Figur gesucht, die als Sympathieträger auftritt und die Bahnreisenden darauf aufmerksam macht, wo gerade gebaut wird und wie sie dennoch an ihr Ziel gelangen. 

Ein Wettbewerb brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Ein Zufall half: Ein Agentur-Mitarbeiter entdeckte in einer Buchhandlung das Kinderbuch "Vom Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat". Diese streng dreinblickende und selbstbewusste Figur gefiel den Verantwortlichen sofort. Die Bahn konnte sich mit dem Illustrator Prof. Wolf Erlbruch aus Wuppertal einigen."

Max Maulwurf wurde zur Symbolfigur einer neuen Informationspolitik der Bahn in Sachen Bauarbeiten. Von Mai bis September 1994 lief die Einführungskampagne mit einem Flyer, dessen Titelbild Max Maulwurf zierte.

Eigentlich sollte Max Maulwurf nur die Berliner und Brandenburger beglücken, doch bald merkten die anderen Bundesländer, dass ihnen etwas fehlt. 2003 schließlich beschloss der Vorstand der Deutschen Bahn die bundesweite Einführung von Max Maulwurf als Kommunikationsfigur. Seit dem 1. Februar 2004 ist er deutschlandweit im Einsatz.

Das bedeutet für Max Maulwurf alle (Schaufel-)Hände voll zu tun zu haben. Das schaffte der bisherige Zeichner auf Grund seiner vielen Verpflichtungen nicht mehr. Die Bahn und Prof. Erlbruch trennten sich im Jahre 2002, den Zeichenstift übernahm Fritz Reuter aus Stuttgart, der den Maulwurf ein wenig jünger und frecher gestaltet.