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Aktuelle Fakten zum ICE 4

ICE 4 ist das neue Rückgrat des Fernverkehrs der Deutschen Bahn

Mit innovativer Technik, modernem Reisekomfort und preisgekröntem Design ist der ICE 4 das Rückgrat für das neue Fernverkehrsangebot der Bahn.

Bis zum Jahr 2030 will der Fernverkehr der DB sein bisher größtes Kundenangebot umsetzen. Bis dahin soll das Fernverkehrsangebot um 25 Prozent ausgebaut werden. Das bedeutet Regionen und Metropolen werden öfter, schneller, direkter und komfortabler miteinander verbunden. Das sind über 150 ICE-Fahrten pro Tag mehr und bis zu zwei ICE-Verbindungen pro Stunde zwischen den Metropolen. Dabei kommt dem ICE 4 eine Schlüsselrolle zu. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 werden erstmalig Züge im Regelbetrieb eingesetzt. Sukzessive wird dann in den Folgejahren der ICE 4 die ICE 1- und ICE 2-Flotten ersetzen. 

Der Produktfilm ICE 4 stellt die wichtigsten Elemente, Bereiche und Services vor.  

Der ICE 4 – das ist innovative Technik. Dafür stehen leichte, innengelagerte Laufdrehgestelle, die elektronische Fahrzeugsteuerung SIBAS PN und das modulare Antriebskonzept aus voneinander unabhängigen Powercars mit identischer Traktionstechnik. Dieses von Siemens gemeinsam mit Bombardier entwickelte Konzept ermöglicht es, die Konfiguration des ICE 4 flexibel an unterschiedliche Verkehrsanforderungen anzupassen. Der 12-teilige Zug wird von sechs Powercars angetrieben.

Der ICE 4 bietet im Fahrgastinnenraum unter anderem große Panoramascheiben und ein neues innovatives Lichtkonzept für ein angenehmes Raumgefühl. Ein neu entwickelter, ergonomischer Sitztyp verfügt über Rückenlehnen, die beim Verstellen nicht nach hinten, sondern in den Sitzrahmen gleiten, so dass der Platz des Hintermanns nicht beeinträchtigt wird. Damit ist sowohl ein großes Sitzplatzangebot als auch eine Beinfreiheit - wie man sie beim ICE-Reisekomfort erwartet – möglich. Für bessere Orientierung im Zug sorgen die gangseitigen Platznummern und Reservierungsanzeigen, die in den Kopfstützen des Sitzes integriert sind. Für Familien und Reisende gibt es viel Stauraum für Gepäck.


Das Projekt liegt weiterhin im vorgesehenen Terminplan. Die Zulassung des Zuges wird für den Herbst 2016 erwartet. Somit kann der geplante mehrmonatige Einführungsbetrieb starten. Dabei nutzt der Hersteller Siemens das reformierte Zulassungsverfahren für neue Züge.

Die Prüffahrten für die Unbedenklichkeitserklärung und die Hochtastfahrten wurden im September 2015 abgeschlossen. Ebenso hat der Zug im Sommer 2015 die Tests für die Klimaanlage in dem Klima- und Windkanal in Wien erfolgreich absolviert. Die neue Klimaanlage des ICE 4 ist für eine Umgebungstemperatur von minus 25 bis plus 45 Grad Celsius ausgelegt und damit deutlich leistungsfähiger als die bisherigen Klimaanlagen.

Der ICE 4 ist für sein richtungsweisendes Design bereits mit zwei renommierten Preisen ausgezeichnet worden. Der Zug hat den "German Design Award 2016" und den "Red Dot Award" des Designinstituts Nordrhein-Westfalen gewonnen.     

Trotz seiner hohen Sitzplatzkapazität mit 830 Plätzen ist der 12-teilige Zug vergleichsweise leicht. Gegenüber einem ICE 1 mit zwölf Reisemittelwagen ist der ICE 4 mit einem Leergewicht von 670 Tonnen um rund 120 Tonnen leichter. Diese Gewichtsreduzierung wird auch durch weiterentwickelte innengelagerte Laufdrehgestelle erreicht. Sie sind gegenüber den bisherigen Drehgestellen wesentlich leichter und lassen sich zudem an den Steuerwagen aerodynamisch verkleiden. Damit ist der Energieverbrauch pro Sitzplatz um bis zu 22 Prozent niedriger als bei einem modernisierten ICE 1. Wie alle Baureihen der ICE-Flotte verfügt der ICE 4 auch über eine Druckluftbremse mit zusätzlicher generatorischer Bremse, die beim Bremsen Energie zurückgewinnt und in das Bahnnetz zurückspeist.

Der 12-teilige ICE 4 bietet insgesamt 830 Sitzplätze an, davon 205 in der 1. und 625 Plätze in der 2. Klasse. Das Bordrestaurant verfügt über 22 Plätze. Die Gesamtlänge des Zuges beträgt 346 Meter und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 Stundenkilometern. Der Zug ist zunächst für den grenzüberschreitenden Einsatz in die Schweiz und später nach Österreich geplant.