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Qualitätssicherung

Qualitätssicherung beim ICE 4

Umfangreiche Qualitätssicherungen, angefangen bei Erstmuster- und Typprüfungen bis hin zu einer mehrmonatigen Einführungsphase vor Betriebsstart, sollen die Zuverlässigkeit der Technik beim ICE 4 gewährleisten.

Die Zuverlässigkeit des Zuges für Fahrgäste und Betrieb hat absolute Priorität. Daher greifen beim ICE 4 umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung der Qualität. So folgt der gesamte Entwicklungs- und Fertigungsprozess der Quality Gate-Methode der DB. Die nächste Stufe darf erst dann abgeschlossen werden, wenn alle Qualitätsmeilensteine der vorherigen erreicht sind. Ebenso kommt das Virtual Reality-Labor von Siemens zum Einsatz. Auch mit Hilfe dieses 3D-Kinos für Ingenieure werden Konstruktionen simuliert und auf diese Weise abgesichert.

Komponenten und Bauteile des Zuges wie zum Beispiel Antrieb, Klimaanlage und Türschließsysteme müssen sich umfangreichen Tests innerhalb von Erstmuster- und Typprüfungen unterziehen. So werden beim ICE 4 bis zur Serienfertigung rund 1.000 Tests und Prüfungen durchgeführt.

Zur Qualitätssicherung gehört auch eine mehr-monatige Probe- und Einführungsphase des Zuges, davon etwa zwölf Monate mit Fahrgästen. Damit sollen mögliche "Kinderkrankheiten" vor dem Regelbetrieb erkannt und beseitigt werden. Ziel des Probebetriebs ist die Überprüfung der Betriebszuverlässigkeit des ICE 4 unter realitätsnahen Einsatz- und Praxisbedingungen. Schon im Vorfeld dieser Phase hat der ICE 4 im Rahmen von Test- und Prüffahrten über 250.000 Kilometer absolviert.