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Ein Berufsleben bei der DB ermöglichen

Attraktiv mit fairen und leistungsgerechten Beschäftigungsbedingungen

Die DB will ihre Mitarbeiter langfristig binden – mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, vielen Sozial- und Nebenleistungen, Angeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und zur Gesundheitsförderung.

Tarifverträge sind eine wesentliche Grundlage für die DB insbesondere in Deutschland, und bieten den Arbeitnehmern somit Verlässlichkeit und Attraktivität. 2011 wurden erstmals branchenweit flächendeckende Tarifstandards für Entgelt und Arbeitszeit im Schienenpersonennahverkehr in Deutschland vereinbart. Zudem wird den Herausforderungen des demografischen Wandels in den Vereinbarungen zwischen den DB-Tarifpartnern verstärkt Rechnung getragen. 2012 haben sich die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband der Mobilitäts-und Verkehrsdienstleister e. V. (Agv MoVe) und die DB in Deutschland auf einen neuartigen Demografietarifvertrag geeinigt. Ziel ist, den DB-Mitarbeitern die Chance auf eine Beschäftigung im Unternehmen für ein gesamtes Berufsleben zu bieten. Dazu gehören unter anderem ein unbefristetes Übernahmeangebot für alle Auszubildenden mit erfolgreichem Abschluss und ein Anspruch auf Arbeitszeitabsenkung für Arbeitnehmer im Schicht- und Wechseldienst ab einem bestimmten Lebensalter mit teilweisem Lohnausgleich. Gleichfalls Bestandteil des Demografietarifvertrages ist eine unbefristete Beschäftigungssicherung, die betriebsbedingte wie personenbedingte Kündigungen aufgrund eines Verlustes oder einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit ausschließt. 

Die Beschäftigungsbedingungen für leitende Angestellte und außertarifliche Arbeitnehmer werden ebenfalls kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Beschäftigungsbedingungen für leitende Angestellte und außertarifliche Arbeitnehmer werden ebenfalls kontinuierlich weiterentwickelt. Durch die Integration des Zielsystems der Strategie DB2020 in die variable Jahresabschlussvergütung wird die erfolgsabhängige Vergütung an der nachhaltigen Strategie ausgerichtet. Leitende Angestellte können zudem seit 2013 alternative Mobilitätsangebote wählen (zum Beispiel Firmenwagen, "BahnCard100 1. Klasse" und "Flinkster"). Ergänzend können alle Leitenden Angestellten und außertariflichen Arbeitnehmer eine Flatrate für die DB-eigenen Mietfahrräder "Call a Bike" sowie das „Firmenrad“-Angebot in Anspruch nehmen. Damit will die DB zusätzlich Anreize setzen, die Mobilität individuell, ökologisch und gesundheitsfördernd zu gestalten. 

Für das Geschäftsjahr 2013 ist das Zielsystem der Strategie DB2020 in die variable Jahresabschlussvergütung integriert. So wird die erfolgsabhängige Vergütung an der nachhaltigen Strategie ausgerichtet. Leitende Angestellte können zudem ab 2013 ein erweitertes Mobilitätsangebot aus BahnCard100 First und Flinkster (Carsharing) wählen. Ergänzend wird allen Leitenden Angestellten und außertariflichen Arbeitnehmern eine Flatrate für die DB-eigenen Mietfahrräder Call a Bike angeboten. Damit will die DB zusätzlich Anreize setzen, ökologische Alternativen zum Firmenwagen zu nutzen.

Neben einer fairen und leistungsgerechten Vergütung sorgt die DB mit vielseitigen Sozial- und Nebenleistungen für ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Fünf große Sozialpartner der DB - die Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW), BAHN-BKK, Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine (VDES), DEVK-Versicherungen und Sparda-Banken - schnüren Vorteilspakete für die Mitarbeiter.

In der Arbeitswelt wird es immer wichtiger, die beruflichen Herausforderungen mit Familien- und Freizeitinteressen vereinbaren zu können. Die DB will eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Biografie entsprechend der jeweiligen Lebensphase der Mitarbeiter ermöglichen und auch für potenzielle Mitarbeiter die Attraktivität auf diesem Gebiet erhöhen. Ziel ist es, Benachteiligungen auszuschließen sowie den beruflichen Wiedereinstieg und die Weiterentwicklung von Mitarbeitern mit familienbezogenen Verpflichtungen zu ermöglichen. Für die Balance zwischen den Anforderungen von Familie und Beruf erhalten die einzelnen Betriebe in der DB mehr Spielräume. Sie können Schichtpläne noch besser mit den Wünschen der Mitarbeiter abstimmen. Um passgenaue Lösungen zu finden, wurden einzelne tarifliche Regelungen befristet geöffnet.

Seit April 2013 können auch tarifliche Arbeitnehmer noch stärker von flexiblen Arbeitszeitmodellen profitieren. So können sie beispielsweise seit diesem Jahr eine zweckungebundene befristete Auszeit (Sabbatical) durch die Nutzung des Langzeitkontos wahrnehmen. Leitenden Angestellten und außertariflichen Arbeitnehmern ermöglicht die DB eine berufliche Auszeit bis zu sechs Monaten, um damit neue Perspektiven zu erlangen und persönliche Ziele umzusetzen.

Mitarbeiter werden von der DB gemeinsam mit der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) bei der Vermittlung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten und durch Belegplätze in Tagesstätten unterstützt. Seit 2012 helfen an mehreren Standorten Kinderbetreuungskoordinatoren. Neue Wege geht die DB mit Mentoring-Programmen, beispielsweise mit dem seit 2012 laufenden Programm „Karriere mit Kindern“. Hier sollen Führungs- und Führungsnachwuchskräfte nach der Elternzeit bei einer reibungslosen Rückkehr in den Beruf und einer anschließenden Weiterentwicklung unterstützt werden.

Zur Familienfreundlichkeit gehört es auch, Mitarbeitern bei allen Fragen rund um die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger zur Seite zu stehen. So kooperiert die DB mit dem ElternService AWO bei der Beratung zur Betreuung im Pflegefall. Dazu gehören ein Serviceportal zur Pflege, ein Anbieterverzeichnis und eine Hotline.

Die DB sieht in der Gesundheitsförderung einen wichtigen Beitrag zur Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitgeberattraktivität und Demografiefestigkeit. Zu dem bereits etablierten breiten Angebot gehören gesunde Ernährungsangebote in der Betriebsgastronomie, Kurse zur Raucherentwöhnung und zum Umgang mit weiteren Suchtmitteln. Dazu kommen vielfältige Sportangebote. Besondere Aufmerksamkeit gilt der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz. Seit über zehn Jahren gibt es das Betreuungskonzept für Lokführer, die Unfallerlebnisse verarbeiten müssen. Es beinhaltet eine Kombination aus Prävention durch gedankliche Vorbereitung auf diese Vorfälle, Sofortmaßnahmen im Notfall und einer Betreuung durch Vertrauenspersonen, Psychologen und Sozialarbeiter. Auch aufgrund der guten Erfahrung mit diesem Betreuungskonzept hat die DB den Ansatz der Stressprävention und bedarfsorientierten Betreuung 2012 auf alle Mitarbeiter in Deutschland ausgeweitet. Mithilfe des Mitarbeiter-Unterstützungsteams (MUT) finden Mitarbeiter und Angehörige Gehör und Rat in privaten wie beruflichen Belastungssituationen. Das Team berät dabei anonym und kostenfrei zu psychologischen und medizinischen Themen und informiert über Angebote der Kooperationspartner.

Die DB möchte ihre Beschäftigten so lange wie möglich – mindestens aber bis zur Regelaltersgrenze – im Unternehmen halten. Denn ältere Mitarbeiter sind eine Quelle von Erfahrungswissen. Deshalb hat die DB mit der Universität Heidelberg seit 2012 ein gesundheitsorientiertes Präventionsprogramm für ältere Mitarbeiter erprobt. Das Pilotprojekt CLARA – „Clever und aktiv in Richtung Alter" – verknüpft zentrale Themen der Gesundheitsförderung: Information über Gesundheit und Alter, Sport- und Bewegungsangebote sowie geistiges Training. Seit März 2015 wird das Programm konzernweit angeboten.

Arbeitsschutz setzt vor allem Wissen zu den Ursachen von Unfällen voraus. Im konzernweiten Unfall-Management-System werden gefährliche Ereignisse, die sich in Deutschland ereignet haben, erfasst, bearbeitet und ausgewertet. So werden gesundheits- und sicherheitsrelevante Arbeitsbedingungen weiter verbessert und die Mitarbeiter zu nachhaltig sicherem Verhalten befähigt. Die konstante Verringerung der Unfallzahlen erreicht die DB mit einem Zehn-Punkte-Sicherheitsprogramm zum Arbeitsschutz. Es umfasst unter anderem Gefährdungsbeurteilungen, Audits, Schulungen sowie Informationen zum Umgang mit Schutzausrüstungen.

Durch eine engere Verknüpfung mit den Themen Technikstrategie und Gesundheitsförderung hat die DB eine neue Perspektive für den modernen Arbeitsschutz entwickelt, der nicht mehr nur allein durch Richtlinien und das staatliche Regelwerk geprägt ist. Vielmehr geht es um die Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten älterer und behinderter Mitarbeiter. Denn ihre körperliche und psychische Eignung muss jeweils im Einzelfall mit den Anforderungen des konkreten Arbeitsplatzes vereinbar sein. Im Programm für Gesundheit und Arbeitsbedingungen (ProGEAR) liegt der Fokus auf zwei Themenbereichen: Zum einen soll die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen ebenso wie die Bewertung psychischer Belastungen durch unternehmensnahe Experten und Betriebsärzte erfolgen. Zum anderen werden mehr Arbeitsplätze für Mitarbeiter mit bereits vorhandenen und neu erworbenen Behinderungen bereitgestellt.