Deutsche Bahn
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„Sonderzüge in den Tod“

Wanderausstellung der Deutschen Bahn beendet

Seit 2008 wanderte die Ausstellung „Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn“ durch Deutschland. In diesen acht Jahren haben sie mehr als 400.000 Besucher gesehen.

Die Ausstellung wurde 2008 zuerst in Berlin gezeigt. Das Konzept der Ausstellung beruhte auf der im DB Museum seit 2002 in Nürnberg gezeigten Dauerausstellung zur Geschichte der Reichsbahn im Nationalsozialismus sowie der Initiative von Serge und Beate Klarsfeld und der Organisation "Fils et Filles des Déportés Juifs de France“ (F.F.D.J.F.). In Zusammenarbeit mit dem Berliner Centrum Judaicum und Dr. Alfred Gottwaldt vom Deutschen Technikmuseum Berlin konzentrierte sich die Ausstellung auf das Thema der Deportationen, ihre Organisation und ihrer Opfer. Dabei konnte vor allem auf Einzelschicksale aufmerksam gemacht werden auf Menschen, denen ihre jüdische Herkunft zum Verhängnis wurde unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft, ihres Alters, ihres Geschlechts oder ihres Glaubens. Gezeigt wurden viele Fotografien und Schicksale von Kindern, die aus Frankreich deportiert wurden.  F.F.D.J.F hatte sie eigens für die Ausstellung in Deutschland ausgewählt.

Die Ausstellung wurde ein großer Erfolg und so hatte die Deutsche Bahn sie Gemeinden und Initiativen kostenlos zur Verfügung gestellt. In 44 Orten war sie zu sehen. Dies wäre nicht möglich gewesen, ohne das Engagement vor Ort. Viele Initiativen entwickelten für die Dauer der Ausstellung ein Rahmenprogramm, auch um auf die Lokalgeschichte aufmerksam zu machen. Denn es gab zwischen 1933 und 1945 keinen Ort in Deutschland, der erfolgreich Widerstand  gegen die nationalsozialistischen Verbrechen leistete. Für das Engagement, die Ausstellung in der Regel zwei bis  drei Monate zu zeigen, danken wir allen Beteiligten.

Die Ausstellung

Zur Ausstellung ist die gleichnamige Begleitpublikation "Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn" hrsg. von A. Engwert und S. Kill im Böhlau Verlag erschienen. (ISBN, 978-3-412-20337-5, € 16,90, 162 Seiten)


Ausstellungsorte 2015, 2014, 2013:
Mülheim an der Ruhr - Haus der Stadtgeschichte – Lingen - Halle I/II der Hochschule Osnabrück -  - Erfurt - Erinnerungsort Topf & Söhne - Paderborn - Historisches Museum Marstall Schloß Neuhaus

Ausstellungsorte 2012:
Fulda – Stadtschloß – Eschwege – Sparkasse Werra-Meißner – Freilassing – Lokwelt – Hamm –Stadtarchiv – Koblenz – DB Museum

Ausstellungsorte 2011:
Minden – Museumsbahnhof Oberstadt – Bamberg – Konzerthalle – Münsingen – Alter Güterhalle am Bahnhof – Schramberg – Mediathek - Kassel – Kulturbahnhof - Stadthagen – Zehntscheune – Darmstadt – Justus-Liebig-Haus

Ausstellungsorte 2010:
Riesa – Stadtmuseum – Wuppertal – Bahnhof Vohwinkel Bochum – Stadtarchiv – Lübeck – Kulturforum Burgkloster – Heidelberg – Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma – Saarbrücken – Stiftung Demokratie

Ausstellungsorte 2009:
Hanau – Rathausfoyer – Chemnitz – Verwaltungszentrum Moritzhof – Dorsten – Jüdisches Museum – Lippstadt – Stadtbücherei – Schwabach – Stadtmuseum -Schmalkalden – Fachhochschule – Osthofen – Gedenkstätte KZ Osthofen – Leer – Rathaus – Görlitz – KulTourPoint Bahnhof – Betzdorf – Stadthalle – Neumünster – Textilmuseum – Bielefeld – Volkshochschule 

Ausstellungsorte 2008:
Berlin – Bahnhof Potsdamer Platz – Wittenberge – Bahnhof Mitropasaal – Schwerin – Fürstenzimmer im Bahnhof – Halle – Fürstenzimmer im Bahnhof – Münster – Versorgungstunnel im Bahnhof – Frankfurt am Main – Hauptbahnhof – Köln – ehemalige Reichsbahndirektion – Dresden – Bahnhof Neustadt – Mannheim – Hauptbahnhof – München – Starnberger Flügelbahnhof