Deutsche Bahn
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Schnellere Reparatur der Aufzüge und Fahrtreppen dank Ferndiagnose

Im Programm „Zukunft Bahn“ meldet die Technik Störungen selbständig. So können Schäden zügig behoben werden.

Gute Nachricht für Rollstuhlfahrer und Reisende mit viel Gepäck, Fahrrädern oder Kinderwagen: Störungen an Aufzügen und Fahrtreppen im Bahnhof werden künftig schneller als bisher behoben. Möglich wird das durch einen technischen Baustein zur Fernüberwachung, der Störungen selbständig und in Echtzeit an die Betriebszentralen der Bahnhöfe meldet – so können Reparaturen umgehend veranlasst werden. Im Programm „Zukunft Bahn“ rüstet die DB bis Herbst ihre 2.100 Aufzüge und 1.000 Fahrtreppen an rund 1.000 Bahnhöfen mit der Technik aus.

Uhren künftig nach zwei Werktagen störungsfrei

Auch defekte Bahnhofsuhren werden künftig schneller repariert oder ausgetauscht. An großen und mittleren Bahnhöfen wird die Zeit zwischen Störmeldung und Reparatur von fünf auf zwei Werktage verkürzt. An mehr als 4.300 vor allem kleineren Bahnhöfen zeigen Dynamische Schriftanzeiger die Uhrzeit an und informieren über Fahrplanabweichungen. Alle Dynamischen Schriftanzeiger werden rund um die Uhr von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer zentralen Leitstelle überwacht, die im Störfall umgehend eine Fehlerbehebung einleiten.

„Zukunft Bahn“ ist Kernstück des größten Konzernumbaus der DB seit der Bahnreform 1994. Das mehrjährige Unternehmensprogramm steht für mehr Qualität in allen Geschäftsbereichen und im Systemverbund Schiene. Dazu werden in den kommenden Jahren für die Kunden zahlreiche Verbesserungen im Service und in der Qualität umgesetzt.