Deutsche Bahn
zurück zur Übersicht

Ein ICE 4 namens Martin Luther

Seit dem 31. Oktober feiert Deutschland 500 Jahre Reformation – und zwar ein ganzes Jahr lang. Jetzt haben Rüdiger Grube und Margot Käßmann einen ICE 4 nach Martin Luther benannt.

Als offizieller Mobilitäts- und Logistikpartner des Vereins Reformationsjubiläum e.V. unterstützt die Deutsche Bahn die zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Zum feierlichen Start der Partnerschaft tauften DB-Chef Rüdiger Grube und Margot Käßmann, Botschafterin des Rats der Evangelischen Kirche (EKD), am Berliner Hauptbahnhof einen Zug der neuen ICE 4-Generation auf den Namen „Martin Luther“.

Für die offizielle Namensgebung enthüllten Grube und Käßmann den auf den Zug gedruckten Namen und das Konterfei Martin Luthers. Anschließend unterzeichneten Gerhard Robbers, Vorsitzender des Leitungskreises „Reformationsjubiläum 2017“, und Rüdiger Grube symbolisch den Vertrag über die Partnerschaft.


Einer der Höhepunkte der Partnerschaft und des Reformationsjubiläums wird der Festwochenende mit Gottesdienst am 27. und 28. Mai 2017 in Lutherstadt Wittenberg sein. Für die Anreise schafft die DB mit 120 Sonderzügen quasi eigens ein S-Bahnnetz für einen Tag. In Lutherstadt Wittenberg entsteht außerdem derzeit ein ganz neuer „Grüner Bahnhof“, der im Dezember 2016 eingeweiht wird. Er wird durch Geothermie und Photovoltaik energieautark versorgt und enthält eine Regenwasseraufbereitung. „Zu unserer Unternehmensstrategie gehört es, Umweltvorreiter zu sein. Wir unterstützen die Nachhaltigkeitsziele des Jubiläums, indem wir für eine umweltfreundliche An- und Abreise sorgen und in Wittenberg den ersten „Grünen Bahnhof“ in den neuen Bundesländern bauen“, so Grube. Als Botschafterin des Jubiläums wird eine gebrandete Lokomotive das ganze Jahr über in ganz Deutschland unterwegs sein. Wie die Lok gestaltet sein wird, entscheidet sich bei einem Wettbewerb für Schulen.