Deutsche Bahn
zurück zur Übersicht

Sonderverkehr rund um den evangelischen Kirchentag lief perfekt

Für die Besucher des Festgottesdienstes am 28. Mai in Wittenberg waren über 100 Shuttle-Züge im Einsatz.

Es war kein Tag wie jeder andere für die Deutsche Bahn: Für den Shuttle-Verkehr zum Abschlussgottesdienst des Evangelischen Kirchentages am 28. Mai wurde der übliche Fahrplan rund um Lutherstadt Wittenberg außer Kraft gesetzt. Stattdessen hat die DB ein „S-Bahnnetz für einen Tag“ auf die Schiene gesetzt. Die erste Bilanz ist positiv: Es gab keine überfüllten Züge und keine längeren Staus an den Bahnhöfen.

Festwochenende zum Reformationsjubiläum

Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Berlin und Koordinator für das Verkehrsangebot der DB zum Reformationsjubiläum: „Die akribische Vorbereitung hat sich gelohnt. Über 100 Shuttle-Züge haben zehntausende Besucher sicher und pünktlich ans Ziel gebracht. Von den 120.000 Besuchern des Festgottesdienstes sind rund die Hälfte mit der Bahn an- und abgereist. Der dichte Takt der Züge hat unsere Kapazitäten an Gleisen und Bahnsteigen komplett ausgereizt. Das hat nur geklappt, weil 500 Mitarbeiter zusätzlich im Einsatz waren und toll mitgezogen haben!“

Papst und Luther aus Pappe in Lebensgröße

Design-Lok im Zeichen des Reformationsjubiläums 2017 

Motiv der von Ileana Berning gestalteten Lok

Ein echter Hingucker ist eine Fernverkehrs-Lok der Baureihe 101. Seit Anfang April 2017 ist sie eine Botschafterin des Reformationsjubiläums. Bei einem Gestaltungswettbewerb gab es 240 Vorschläge. Siegerin war die Abiturientin Ileana Berning aus Nordhorn in Niedersachsen.