Deutsche Bahn
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Blau tragen statt schlagen

Die Sieger des DB-Wettbewerbs „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ sind gekürt.

Rund 450 Auszubildende der Deutschen Bahn haben 60 soziale Projekte entwickelt, um sich für mehr Toleranz, Offenheit und Zivilcourage zu engagieren. Am 22. Juni wurden in Berlin die diesjährigen Preisträger des 17. Wettbewerbs „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ ausgezeichnet. Die sieben besten Beiträge wurden nun prämiert.

Den ersten Platz belegte das Projekt und Wortspiel „Blau tragen statt schlagen“. Die Azubis aus Sachsen setzen ein starkes Zeichen gegen Hass und Gewalt. Bei Mitmachaktionen an den Bahnhöfen Leipzig und Dresden sowie über die Internetseite www.blautragen.de motivierten sie Menschen, sich mit einem blauen Kleidungsstück zu fotografieren und sich damit gegen Gewalt zu positionieren. Hintergrund: Blau ist auch die überwiegende Farbe der
DB-Unternehmensbekleidung. Die Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Die Sieger des DB-Wettbewerbs „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“

Der bundesweite Wettbewerb „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt – Gemeinsam für ein tolerantes und respektvolles Miteinander“ wurde im Jahr 2000 gestartet. Über 10.000 Auszubildende haben seither mitgemacht, über 1.100 Projekte wurden eingereicht. Ziel der DB ist es, Zivilcourage und soziale Kompetenzen nachhaltig zu stärken, um Toleranz und Demokratie zu fördern. Alle Auszubildenden des ersten und zweiten Lehrjahres sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Ehemalige Teilnehmer und Azubis im dritten Lehrjahr können sich als Mentoren engagieren.