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12 Flüchtlinge starten Ausbildung bei der DB

Ihre Chance ergriffen haben zwölf junge Flüchtlinge aus Eritrea, Syrien und dem Irak: Jetzt haben sie in Erfurt die offizielle IHK-Teilnahmebescheinigung für das DB-Berufsvorbereitungsprogramm „Chance Plus“ in der Region Südost erhalten.

Sieben Monate lang hatten der Syrer Ahmad Amar und seine Mitstreiter im Rahmen von "Chance Plus" in der Region Südost Deutsch gepaukt – bis zur Stufe B2, um für die Berufsausbildung notwendige Sprachkenntnisse zu bekommen. Sie haben auf der Schulbank ihre Mathe- und Physikkenntnisse aufgefrischt, Lern-, Bewerbungs- und Teamtraining gemacht und bei DB Netz in die Praxis reingeschnuppert. Ein straffes Programm, doch der Aufwand hat sich gelohnt.

Den zwölf jungen Flüchtlingen steht nun, nach Abschluss des DB-Programms „Chance-Plus“, der Weg für eine Ausbildung im DB-Konzern offen. In Erfurt haben sie jetzt im Rahmen einer Feierstunde ihre IHK-Teilnahmebescheinigung für das mehrmonatige Berufsvorbereitungsprogramm, das von der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter Erfurt und der IHK Erfurt unterstützt wurde, erhalten. Zuvor hatten die Jugendlichen einen achtwöchigen Vorbereitungskurs zur Berufsorientierung, den sogenannten „DB Check-up“ absolviert. Dieser sollte ihnen helfen, sich im deutschen Bildungs- und Arbeitssystem zurechtzufinden.

Die meisten von ihnen haben den Ausbildungsvertrag bereits in ihrer Tasche. Ab 1. September beginnen neun von ihnen eine reguläre Berufsausbildung bei der DB Netz AG und bei DB Services zum Elektroniker für Betriebstechnik und Industrieelektriker. Für drei Bewerber wird noch eine passende Ausbildung gesucht.

Die DB baut ihr Engagement zur Integration von Flüchtlingen stetig aus und qualifiziert derzeit bundesweit rund 100 Flüchtlinge. In diesem und im nächsten Jahr kommen noch einmal 150 hinzu. Im Rahmen von „Chance Pus“ absolvieren die jungen Flüchtlinge einen Sprachkurs, theoretische Module sowie eine betriebliche Praxisphase.