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DB Arriva fährt in Kroatien

DB Arriva ist weiter auf Wachstumskurs in Ost- und Südosteuropa. Die DB-Tochter für den Personenverkehr im Ausland hat 78,34 Prozent an der kroatischen Autotrans-Gruppe (ATG) übernommen und stärkt seine Marktposition in Südosteuropa.

ATG ist mit über 1.100 Mitarbeitern und 448 Fahrzeugen der größte private Busbetreiber des Landes und erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von 49,4 Millionen Euro. Die Zahl der DB Arriva-Mitarbeiter in Kroatien steigt mit der Neuerwerbung auf rund 1.400, die der Busse auf ca. 600 und die der Fahrgäste auf jährlich 11,5 Millionen.

„Ost- und Südosteuropa sind für uns klare Wachstumsmärkte. Der Kauf von Autotrans ist eine weitere wichtige Wegmarke in dieser langfristigen Strategie“, sagte Manfred Rudhart, CEO von DB Arriva.

DB Arriva ist seit 2013 im kroatischen Markt vertreten und bietet neben regionalen und nationalen Verkehren auch internationale Verbindungen an. Dazu gehören Arriva Express-Busse von Zagreb nach München und von Zagreb nach Mailand.

Außer in Kroatien ist DB Arriva in Ost- und Südosteuropa auch in Polen, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn aktiv. Zuletzt hat das Unternehmen 2016 einen Acht-Jahres-Vertrag für Busverkehre in Warschau gewonnen und ist so zum zweitgrößten Busbetreiber in Polen geworden. Ebenfalls 2016 hat DB Arriva den tschechischen Busbetreiber CSAD MHD Kladno aus dem Großraum Prag übernommen.

DB Arriva ist die Tochter der Deutschen Bahn für den Personenverkehr im Ausland. Rund 60.000 Mitarbeiter befördern in 14 europäischen Ländern mehr als 2,2 Milliarden Fahrgäste pro Jahr. Der Umsatz lag 2016 bei 5,09 Milliarden Euro.