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Grüne Angebote: Mehr Klimaschutz mit konkreten Angeboten

Sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr bieten wir unseren Kunden konkrete Produkte an, mit denen sie komplett CO2-frei unterwegs sind.

Im Fernverkehr fahren Millionen unserer Kunden seit April 2013 mit 100% erneuerbaren Energien. Seitdem verwenden wir für sämtliche innerdeutschen Fahrten aller BahnCard-Inhaber, Streckenzeitkarten-Inhaber und Firmenkunden des bahn.business-Programms in IC- und ICE-Zügen Strom aus Erneuerbaren Energien. Rund 760.000 Tonnen CO₂ werden so durch die Nutzer der grünen Angebote im DB Fernverkehr pro Jahr eingespart. Das ist so viel wie rund 300.000 PKW im Jahr ausstoßen.

Ökostrom wird extra eingekauft

Dabei berechnen wir, wie viel Kilometer unsere Stammkunden zurücklegen und rechnen diese in Energie um. Diese Menge wird dann extra als Ökostrom eingekauft und ins Netz eingespeist. Diese Gruppe reist also im Fernverkehr zu 100% mit Ökostrom. Alle anderen fahren immer noch klimafreundlich mit rund 27% Anteil erneuerbarer Energien im Bahnstrom. Wobei das wie in einem Mietshaus gesehen werden muss: Wenn ein Bewohner Ökostromkunde ist, wird für ihn zwar bilanziell mehr Ökostrom ins Gesamtnetz eingespeist, der tatsächliche Strom, der aus der Leitung kommt, ist aber natürlich der gleiche wie für seinen Nachbarn. Das geht physikalisch nicht anders und so ist es auch im Schienenverkehr.

Durchschnittlich erfolgen durch diese grünen Angeboten bei uns rund 75% aller Fahrten mit Ökostrom, das heißt, dass pro Person und Kilometer die Züge des DB-Fernverkehr durchschnittlich im Jahr 2016 nur noch 13 g /Pkm Treibhausgase ausstießen. Zum Vergleich: Im Auto waren es im Schnitt rund 142 g /Pkm. 

Geht das auch ohne BahnCard? 

Fahrgäste ohne BahnCard können ihre Reise im Fernverkehr ebenfalls mit 100% Ökostrom durchführen, indem sie für einen Aufpreis von einem Euro pro Person und Strecke das Angebot „Umwelt-Plus“ dazu buchen. Auch die Kunden der S-Bahn in Hamburg sind automatisch CO₂-frei unterwegs. Schon seit Anfang 2010 wird diese ausschließlich mit Erneuerbaren Energien betrieben.

CO₂-freie Mobilitätsketten von Tür zu Tür

Aber nicht nur für die Zugfahrten unserer Kunden, auch für die gesamte Reisekette von Tür zu Tür bieten wir emissionsarme Lösungen an. In über 300 Städten stehen rund 4.700 FlinksterAutos bereit – 700 davon elektrisch betrieben. In mehr als 50 Städten stehen zudem unsere insgesamt über 10.000 CallaBike-Fahrräder bereit. 2016 machten rund 957.000 Kunden von diesem Angebot Gebrauch.

In Dänemark hat Arriva ein neues Carsharing-Konzept unter der Marke ’DriveNow – operated by Arriva’ eingeführt. Die 400 Elektro-BMW i3 stehen im gesamten Stadtgebiet rund um die Uhr flexibel zur Verfügung. DriveNow gibt es bereits in vielen großen Städten Europas und der USA. Das Besondere in Kopenhagen: Hier ist das Konzept direkt mit dem öffentlichen Verkehr verknüpft. Die Fahrzeuge können mit der elektronischen Reisekarte „Rejsekort“ geöffnet werden, mit der die Dänen den gesamten öffentlichen Personenverkehr im Land zahlen können.

Intelligent verknüpft 

Unter dem Namen Eco Solutions bietet DB Schenker seinen Kunden weitere umweltfreundliche Lösungen an – für alle Verkehrsmittel als auch durch ihre intelligente Verknüpfung. So kombinieren die Produkte DB SCHENKERhangartner und DB SCHENKERrailog etwa die gute Ökobilanz von Güterzügen mit der Flexibilität des Lkw. Weil der Hauptlauf die Güter soweit wie möglich über die Schiene abwickelt, können gegenüber Transporten über die Autobahn zwei Drittel bis drei Viertel der CO₂-Emissionen eingespart werden. 

TÜV SÜD bescheinigt CO₂-freien Güterverkehr in Deutschland und Österreich

Eco Plus ist Teil der Eco Solutions und ermöglicht Kunden von DB Cargo 100% CO₂-freie Schienentransporte auf allen deutschen und österreichischen Strecken. Die benötigte Energie wird komplett durch regenerativen Strom aus Deutschland und Österreich bereitgestellt. Vorgelagerte Emissionen bei Bau und Betrieb der Anlagen werden durch Kompensationsprojekte ausgeglichen, die nach CDM Gold Standard zertifiziert sind. Und um den Ausbau von regenerativen Energiequellen weiter voranzutreiben, fließen 10 Prozent der Einnahmen aus Eco Plus in Innovationsprojekte für den Ausbau erneuerbarer Energie. Der gesamte Prozess wird jährlich durch den TÜV SÜD überprüft und bescheinigt. Zu den Kunden gehören unter anderem BMW, Audi, Mondelçz International, Lanxess und Grillo-Werke.

Film "Grüner Fernverkehr":

Weitere Informationen: