Deutsche Bahn
zurück zur Übersicht

Spitzentreffen

Umweltverbände und DB kamen erneut zum jährlichen Spitzentreffen zusammen

Seit 2000 tauschen sich DB und Umweltverbände auf dem jährlichen Spitzentreffen zu aktuellen Umweltthemen aus. In diesem Jahr standen die Themen Klima- und Naturschutz ganz oben auf der Agenda.

Erst im April diesen Jahres hatte die DB ihr neues Klimaschutzziel verabschiedet: Bis 2020 will sie den CO2-Ausstoß um 30 Prozent gegenüber 2006 senken, den Anteil erneuerbarer Energien in demselben Zeitraum auf 45 Prozent erhöhen. Auch das Lärmschutzziel bezieht sich derzeit auf den Zeitraum bis 2020 – bis dahin soll der Lärm von der Schiene halbiert sein. Was die DB sich für die Jahre nach 2020 vornimmt war eines der Kernthemen des diesjährigen Spitzengesprächs, zu dem sich Vertreter der DB und Umweltverbänden am 17. Oktober getroffen haben.

Seit 2000 treffen sich Spitzenvertreter von Umweltverbänden und DB zum Gespräch

Das Spitzentreffen fand bereits zum 16. Mal statt und wurde von Seiten der DB vom zuständigen Vorstand Ronald Pofalla geleitet. Von den Verbänden diskutierten unter anderen der NABU-Präsident Olaf Tschimpke, DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner, der Bundesvorsitzende des VCD Michael Ziesak und BUND- Präsident Professor Hubert Weiger.

Ambitionierter Themenplan auch in diesem Jahr

Neben den langfristigen Umweltzielen standen eine Vielzahl weiterer Themen auf der Agenda die teilweise kritisch, aber immer konstruktiv diskutiert wurden. Unter anderem wurde über die Herausforderungen der Stromversorgung mit erneuerbaren Energien und die durch Grenzwertabsenkungen erforderliche Neukonzeption der Lärmsanierung diskutiert. Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen im Bereich Luftreinhaltung, Ressourcenschutz und Naturschutz aus. Ebenfalls Thema war das Pilotprojekt Flächen für die 

Natur, in dessen Rahmen sechs Flächen an Umweltverbände übergeben werden konnten. In Absprache mit den Verbänden sollen nun die Effekte für die Verbände geprüft und dann über die Fortsetzung des Projektes entschieden werden. Der Dialog mit den Umweltverbänden hat Tradition und ist ein wichtiger Bestandteil der Stakeholderkommunikation des DB Konzerns.  


Spitzentreffen 2016