Deutsche Bahn
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Verbändeworkshop

21. Umwelt-Forum der Deutschen Bahn AG

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder Vertreter von Deutscher Bahn, Politik und Umweltverbänden, um über aktuelle Umweltthemen zu diskutieren. Dieses Jahr fand das Forum am 21. und 22. Juni in Berlin statt.

Der intensive Dialog mit Politik, Fahrgast- und Umweltverbänden ist der Deutschen Bahn sehr wichtig: Daher lud sie auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Verbände-Vertreter zu ihrem zweitägigen „Umwelt-Forum“, das bereits zum 21. Mal stattfand. Wie wichtig dieses Treffen auch den Verbänden ist, zeigen die Teilnehmerzahlen, die in den vergangenen Jahren stetig gewachsen sind: Dieses Jahr kamen mehr als 100 geladene Gäste zu dem Treffen in die Landesvertretung Bremen. 


Wettbewerbsfaktor Umwelt muss weiter ausgebaut werden 

Eröffnet wurde das Treffen am 21. Juni von Andreas Gehlhaar, der seit einem Jahr Umweltchef bei der DB ist und die Tradition des offenen Dialogs seiner Vorgänger fortführt: „Der konstruktive Austausch mit den Verbänden ist wichtig für uns, um neue Impulse auf dem Weg zum Umwelt-Vorreiter zu bekommen.“ Einen konstruktiv-kritischen Blick auf die Umweltperformance der DB lieferte direkt im Anschluss Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium in einem Impulsvortrag. Einigkeit bestand in der großen Bedeutung, die der Umweltschutz für den Konzern hat. Das betonte auch Berthold Huber, DB Vorstand Personenverkehr: „Dass wir der umweltfreundlichste Verkehrsträger sind, ist ein Wettbewerbsvorteil. Diesen müssen wir noch stärker ausbauen“, sagte er am zweiten Workshop-Tag, den er zusammen mit Andreas Gehlhaar bei „einem Pott Kaffee“ einleitete.       

 

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Viel Zeit zum Austausch

An beiden Tagen ging es für die Gäste aber keineswegs nur darum, den Rednern auf dem Podium zuzuhören, sondern vor allem darum, sich auszutauschen. Am ersten Tag etwa fanden sich kleine Gruppen in vier Workshops zusammen, um aktuelle Umweltthemen konstruktiv aber auch kritisch zu diskutieren. Auf dem „Marktplatz“ am zweiten Tag hielten die Verbändevertreter selbst Vorträge zu verschiedenen Umweltthemen.

Teilweise kontrovers  diskutiert wurde zudem auf zwei Podiumsdiskussionen: Auf einem Podium trafen sich die umweltpolitischen Sprecher der vier Bundestagsfraktionen, um über die umweltpolitischen Weichen zu sprechen, die im Verkehrssektor in den kommenden Jahren gestellt werden müssen. Am zweiten Tag diskutierten Vertreter von Verbänden und Unternehmen sowie Dr. Jürgen Wilder, Leiter DB Cargo AG, über die „grüne“ Zukunft der Logistik. Ein Vortrag von Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn, der einen Überblick über die wirtschaftliche und politischen Lage des Konzerns gab, rundete das Programm ab. 

Exkursion zum Grünen Bahnhof „Lutherstadt Wittenberg“

Im Vorfeld des Umweltforums konnten angemeldete Teilnehmer außerdem an einer Vor-Exkursion nach Lutherstadt Wittenberg teilnehmen. Diese führte sie zunächst in den zweiten klimaneutralen Bahnhof der Deutschen Bahn, der Ende 2016 in Lutherstadt Wittenberg eröffnet wurde. Dort erhielten sie eine Einführung in die klimafreundliche Bau und Funktionsweise des Bahnhofs: Zu sehen gab es zum Beispiel Solarzellen auf dem Dach, Wärme und Kühlung aus Geothermie und die leistungsstarke Regenwasseraufbereitung. Anschließend besuchte die Gruppe das „Luther 1517“-360°-Panorama des Künstlers Assisi, welches sie in Luthers Zeit zurückversetzte.