Deutsche Bahn
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econsense-Stammtisch

Integriertes Denken ist Grundlage für nachhaltiges Handeln

DB ist zum zweiten Mal Gastgeber des „econsense“-Nachhaltigkeitsstammtischs. DB-Chef Rüdiger Grube begrüßt erstmals als Chief Sustainability Officer rund 100 Teilnehmer

Wie kann integriertes Denken strategisch im Unternehmen verankert werden? Wie lässt sich der Nachhaltigkeitsbeitrag von Produkten ermitteln? Oder wie lassen sich die Effekte messen, die Geschäftsprozesse auf Mensch und Umwelt haben? Darüber diskutierten am 22. September 2015 rund 100 Gäste des „econsense“-Nachhaltigkeitsstammtischs in der Konzernzentrale der Deutschen Bahn am Potsdamer Platz in Berlin. Als Chief Sustainability Officer hielt Rüdiger Grube die Eröffnungsrede.

Impressionen

Für den DB-Vorstandsvorsitzenden und Gastgeber Rüdiger Grube steht fest: „Nachhaltig handeln können wir als Deutsche Bahn nur dann, wenn wir integriert denken. Das bedeutet für uns, die drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Soziales und Ökologie gleichermaßen zu betrachten und in Einklang zu bringen. Integriertes Denken ist der Kern unserer Strategie DB2020! Unsere Strategie ist dabei kein Selbstzweck. Wir haben DB2020 nicht gestartet, um nachhaltig zu sein – sondern um nachhaltiges, integriertes Denken und unsere strategische unternehmerische Ausrichtung fest zu verzahnen. Ich bin felsenfest überzeugt: Nur dadurch gewährleisten wir einen nachhaltigen Unternehmenserfolg. Deswegen ist und bleibt DB2020 auch in Zeiten  des Konzernumbaus unser Kompass.“

Anschließend diskutierten Thorsten Pinkepank (BASF), Dr. Jens Röder (Deutsche Bahn) und Andreas Streubig (Otto Group) über die Umsetzung von integriertem Denken in die Praxis. Anhand von Beispielen wurden unterschiedliche Ansätze präsentiert, wie integriertes Denken auf den Ebenen Strategie, Geschäftsprozesse und Produkte implementiert werden kann. Insbesondere die Themen Steuerung und Messbarkeit wurden dabei als Schlüsselfaktoren für einen nachhaltigen Erfolg identifiziert.

Die DB hat allein in Deutschland täglich Millionen Kundenkontakte. Das  Unternehmen steht wie kaum ein anderes im Fokus der Öffentlichkeit. Deshalb ist eine breite gesellschaftliche Akzeptanz Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg, das Wohl der Mitarbeiter und weitere Fortschritte im Umweltschutz.

„Für heute und die Zukunft heißt das“, so Dr. Grube:  „Wir müssen

  • in einen breiten Dialog mit unseren Stakeholdern gehen,
  • nach Lösungen streben, die alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen berücksichtigen und somit tragfähig sind und
  • dort Verantwortung übernehmen, wo wir einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag leisten können – wie gerade jetzt in diesen Tagen bei der Flüchtlingshilfe.

Das ist unser Selbstverständnis. Das ist Nachhaltigkeit. Da bleiben wir dran! Lassen Sie uns dieses integrierte Denken weiterhin tagtäglich leben.“

econsense“ ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft. Das Ziel: nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranbringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Der econsense-Nachhaltigkeitsstammtisch findet regelmäßig an wechselnden Orten gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen statt.