Deutsche Bahn
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22.06.2017 08:45 Uhr Berlin

Blau tragen statt schlagen: Sieger des DB-Wettbewerbs „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ gekürt

450 Auszubildende der Deutschen Bahn engagieren sich in 60 Projekten für mehr Toleranz, Offenheit und Zivilcourage • 1. Platz für Anti-Gewalt-Projekt • Schweizer Rapper Knackeboul als Botschafter und Special-Guest

Am Mittwochabend wurden im Berliner Kosmos die diesjährigen Preisträger des 17. Wettbewerbs „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ ausgezeichnet. Rund 450 Auszubildende der Deutschen Bahn (DB) haben 60 soziale Projekte entwickelt, um sich für mehr Toleranz, Offenheit und Zivilcourage zu engagieren. Die sieben besten Beiträge wurden nun prämiert. Prominenter Botschafter des diesjährigen Projekts und musikalischer Begleiter des Abends war der Schweizer Rapper und Moderator Knackeboul. Er präsentiert auf ARTE die Sendung „#Stereotyp“, die sich um Vorurteile dreht.

Den ersten Platz belegte das Projekt und Wortspiel „Blau tragen statt schlagen“. Die Azubis aus Sachsen setzen ein starkes Zeichen gegen Hass und Gewalt. Bei Mitmachaktionen an den Bahnhöfen Leipzig und Dresden sowie über die Internetseite www.blautragen.de motivierten sie Menschen, sich mit einem blauen Kleidungsstück zu fotografieren und sich damit gegen Gewalt zu positionieren. Hintergrund: Blau ist auch die überwiegende Farbe der DB-Unternehmensbekleidung. Die Gewalt gegen Bahnmitarbeiter hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Sieger des DB-Wettbewerbs Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt

Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn und einer der Schirmherren des Projekts: „Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs und an alle, die mitgemacht haben. Das tolle ehrenamtliche Engagement unserer Auszubildenden macht mich stolz. Sie leben die sozialen Werte der Deutschen Bahn: Vielfalt, Respekt, Gemeinschaft.“

Ulrich Weber, DB-Personalvorstand: „Der Wettbewerb ‚Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt‘ ist ein herausragendes Statement unserer Nachwuchskräfte gegen Rassismus und Diskriminierung. Ein Statement, das unsere unruhige Welt gut gebrauchen kann. Mein Dank gilt den 450 Teilnehmern und ihren über 100 Mentoren.“

Der bundesweite Wettbewerb „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt – Gemeinsam für ein tolerantes und respektvolles Miteinander“ wurde im Jahr 2000 gestartet. Über 10.000 Auszubildende haben seither mitgemacht, über 1.100 Projekte wurden eingereicht. Ziel der DB ist es, Zivilcourage und soziale Kompetenzen nachhaltig zu stärken, um Toleranz und Demokratie zu fördern. Alle Auszubildenden des ersten und zweiten Lehrjahres sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Ehemalige Teilnehmer und Azubis im dritten Lehrjahr können sich als Mentoren engagieren.