Deutsche Bahn
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29.10.2017 12:00 Uhr Berlin

Erhebliche Sturmschäden auf Hauptstrecken im Norden und Osten Deutschlands: DB kann Fernverkehr erst morgen wieder aufnehmen

DB bittet um Verständnis • Kostenloses Sondertelefon geschaltet • Zugbindung aufgehoben • Aktuelle Infos unter bahn.de/aktuell

Die Situation im Bahnverkehr ist in Norddeutschland und in Mitteldeutschland weiterhin angespannt. Derzeit sind die Städte Hamburg, Bremen, Kiel, Hannover und Berlin nicht mit Fernverkehrszügen zu erreichen. Wegen der erheblichen Schäden, die das Sturmtief verursacht hat, bleibt der Fernverkehr auf den Hauptstrecken bis morgen gesperrt. Das betrifft unter anderem die Strecken Bremen-Hannover, Dortmund-Hamburg, Hamburg-Berlin, Berlin-Leipzig, Berlin-Dresden, Hannover–Dortmund und Berlin-Frankfurt(M). Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis. 

Infolge des Sturms hat die Deutsche Bahn aus Sicherheitsgründen den Zugverkehr in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Teilen Schleswig-Holsteins seit heute Morgen größtenteils eingestellt. Das wirkt sich bundesweit auf den Fernverkehr aus.

Reisende werden gebeten, sich vor Antritt der Fahrt über die aktuelle Lage zu informieren - über m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/reiseauskunft. Verkehrsmeldungen sind unter bahn.de/aktuell angezeigt. Ab sofort ist eine telefonische Sonderhotline geschaltet: Unter 08000996633 können Informationen abgerufen werden.

Für Reisende des Fernverkehrs bietet die DB die Möglichkeit an, für den 29. Oktober 2017 gültige Tickets innerhalb von vier Wochen kostenlos zu stornieren oder kostenlos umzutauschen. Die Zugbindung bei Tickets wurde aufgehoben. Derzeit wird die Ausgabe von Gutscheinen für die Hotelübernachtung und Taxifahrten vorbereitet.

In den betroffenen großen Bahnhöfen sind zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz. In Bielefeld, Dortmund und Hamm bieten stehende Züge Aufenthaltsmöglichkeiten für die Reisenden.

Die DB arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden. Mobile Reparaturtrupps sind mit Kettensägen im Einsatz, um auf den betroffenen Strecken umgestürzte Bäume aus den Gleisen zu entfernen. Mit Reparaturloks werden die beschädigten Oberleitungen repariert. Einzelne Nahverkehrsrelationen konnten wieder in Betrieb genommen werden.