Deutsche Bahn
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31.10.2017 08:00 Uhr Berlin

Nach Sturmtief rollt der Bahnverkehr wieder

300 Mitarbeiter im Einsatz • Schäden an 200 Stellen behoben

Seit Dienstagmorgen, 31. Oktober 2017, läuft der Bahnverkehr nach dem Sturm Herwart wieder weitestgehend reibungslos. Alle Strecken des Fernverkehrs, die von Sperrungen betroffen waren, sind wieder frei. Vereinzelt kann es noch zu Verzögerungen kommen.  

Das Sturmtief hatte am Sonntag, den 29. Oktober, zu rund 200 Schäden geführt, meist durch umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste. Insgesamt waren etwa 30 Kilometer Infrastruktur beschädigt. Die DB hatte sich auf den Sturm vorbereitet und bereits im Vorfeld Mitarbeiter und schweres Gerät in die betroffenen Regionen verlegt. So arbeiteten allein mehr als 300 Mitarbeiter rund um die Uhr daran, die Strecken zu räumen; zudem waren rund 30 Turmtriebwagen zur Reparatur von Oberleitungen unterwegs.

Zur Betreuung und Versorgung der Reisenden an den Bahnhöfen hatte die Bahn zusätzliches Personal im Einsatz. Auch karitative Einrichtungen unterstützten dankenswerter Weise tatkräftig. Fahrgäste erhielten Getränke, Taxi- und Hotelgutscheine. Darüber hinaus standen für die Nacht von Sonntag auf Montag mehrere Übernachtungszüge bereit, unter anderem, in Berlin, Hamburg, Dortmund und Leipzig.

Reisende, die am vergangenen Wochenende reisen wollten, können ihre Fernverkehrsfahrkarten mit gebuchtem Reisedatum bzw. Geltungstag  am 29. Oktober 2017 (bundesweite Fahrkarten) und am 30. Oktober 2017 (Fahrkarten mit Start-/Zielbahnhof in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) bis einschließlich 6. November 2017 (3 Uhr) flexibel zur Fahrt auf der gebuchten Relation nutzen. Etwaige Zugbindungen bestehen nicht. Auch der Umtausch bzw. die Erstattung von Fahrkarten ist kostenfrei bis 26. November möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.bahn.de/aktuell.