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Medienpaket

Wo sich Schiene und Straße kreuzen: Bahnübergänge

Leichtsinn, Unaufmerksamkeit und Unkenntnis sind häufigste Ursachen bei Bahnübergangsunfällen • Zahl der Bahnübergänge kontinuierlich reduziert

Immer wieder kommt es an Bahnübergängen zu Unfällen. Trotz insgesamt rückläufiger Zahlen ereigneten sich an Bahnübergängen (BÜ) auch in 2015 wieder eine Reihe tragischer Unfälle. Über 90 Prozent dieser 154 Unfälle hätten durch richtiges Verhalten der Fahrzeuglenker und Fußgänger vermieden werden können. Umfragen haben ergeben, dass immer noch nicht alle sicher sind, wie sie sich verhalten müssen. Die Kampagne "sicher drüber" klärt über geltende Regeln auf. 

Ziel der Gemeinschaftsaktion "sicher drüber" der Deutschen Bahn, des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC), der Bundespolizei, des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sowie der gesetzlichen Unfallversicherungen VBG und UVB ist es, für mögliche Gefahren an den Kreuzungen von Straße und Schiene zu sensibilisieren und Unfälle zu verhindern. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen ist seit diesem Jahr als neuer Partner an Bord.

Mit klaren Worten und Bildern zeigt sie unmittelbar vor Ort, worum es geht: Aufmerksam sein und am Andreaskreuz stoppen. Wenn am technisch gesicherten Bahnübergang das rote Licht bllinkt, ebenfalls sofort anhalten. Und geschlossene Schranken auf keinen Fall umfahren.

Unabhängig davon arbeitet die DB seit Jahren daran, die Zahl ihrer Bahnübergänge zu reduzieren. Rund 4.800 Anlagen konnten seit 2004 bereits beseitigt werden, weitere wurden mit einer technischen Sicherung ausgestattet oder durch Über- oder Unterführungen ersetzt. Aktuell gibt es bundesweit noch 17.061 Bahnübergänge, weniger als die Hälfte als noch 1950. Von den gut 17.000 Bahnübergängen sind etwa 60 Prozent technisch gesichert. Unterstützung bei der Beseitigung von Bahnübergängen bekommt die DB AG dabei vom Eigentümer der Straße und dem Bund.


Spot: Verhalte Dich nicht leichtsinnig am Bahnübergang 

Mehr Infos zur Kampagne „Sicher drüber“ finden Sie in Internet unter deutschebahn.com/sicherdrueberwww.runtervomgas.de und auf den Internetseiten des ADAC, der Eisenbahn-Unfallkasse und der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft.