Deutsche Bahn
zurück zur Übersicht

Sechs Tipps für stressfreies Bahnfahren rund um Weihnachten

Hohe Nachfrage am 22. und 23. Dezember • Alles, was rollen kann, wird rollen

Weihnachtszeit ist Reisezeit. Bei der Deutschen Bahn (DB) sind ICE- und IC-Züge rund um Weihnachten bereits jetzt sehr gut gebucht. Da Heiligabend auf einen Sonntag fällt, ist die Nachfrage am Freitag, 22. und Samstag, 23. Dezember, besonders hoch. Sehr viele Reisende werden auch am 26. Dezember und 2. Januar erwartet.

Kunden der DB sollen komfortabel und verlässlich reisen – in der Weihnachtszeit gilt dieser Anspruch ganz besonders. Deswegen bereitet sich die DB mit verschiedenen Maßnahmen auf die Festtagsverkehre vor. Dazu gehören beispielsweise die Kundeninformation mit gezielten Hinweisen in den Buchungssystemen und der Einsatz zusätzlicher Entlastungszüge an den Hauptreisetagen. Zudem setzt die DB auch in diesem Jahr zu Weihnachten im Fernverkehr viele zusätzliche Mitarbeiter und alle verfügbaren Fahrzeuge ein. Alles, was rollen kann, wird rollen!

Hier die besten Tipps für stressfreies Reisen mit der Bahn zur Weihnachtszeit:

1. Fahrkarte so frühzeitig wie möglich buchen
Eine frühzeitige Buchung erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, an weniger stark nachgefragten Tagen einen günstigeren Sparpreis zu erhalten. Fahrkarten können in der Regel 180 Tage im Voraus erworben werden.

2. Fahrkarte in Verbindung mit einer Sitzplatzreservierung buchen
Eine Reservierung im Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) kostet 4,50 Euro in der 2. Klasse bzw. 9,00 Euro als Familienreservierung (bis 5 Personen, davon mindestens 1 Kind). In der 1. Klasse ist die Sitzplatzreservierung beim gleichzeitigen Kauf einer Fahrkarte sogar inklusive. Reservierungen können in der Regel 180 Tage im Voraus erworben werden.

3. Reisetage mit geringerer Nachfrage auswählen
Die nachfragestärkste Reisetage vor Weihnachten erwartet die Deutsche Bahn in diesem Jahr am Freitag, den 22. Dezember und Samstag, den 23. Dezember. Wer flexibel reisen kann, sollte diese Tage möglichst meiden.

4. Auf weniger stark nachgefragte Züge ausweichen
Es empfiehlt sich vor der Reise einen Blick in die Auskunftssysteme zu werfen, z.B. auf bahn.de oder im DB Navigator: Besonders stark nachgefragte Züge werden mit nachfolgendem Hinweis (Signet: Ausrufezeichen) gekennzeichnet:

Screenshot bahn.de

Auf bereits ausgebuchte Züge weist das Zeichen mit einem durchgestrichenem Sitzplatz hin. In diesen Zügen kann eine Mitfahrt nicht garantiert werden.

Wer seine Reise flexibel gestalten kann, sollte nach Möglichkeit auf weniger nachgefragte Züge ausweichen. Wenn man in der elektronischen Reiseauskunft das Häkchen „Schnelle Verbindung bevorzugen“ herausnimmt, werden zum Beispiel neben ICE auch verstärkt Intercity-Züge angezeigt oder eine andere Streckenführung angeboten.

Screenshot bahn.de

Ein Beispiel: Zwischen Frankfurt/Main und Köln werden neben den besonders schnellen ICE-Zügen über die Schnellfahrstrecke dann auch die langsameren Verbindungen über die Rheinstrecke angezeigt. Diese sind im Regelfall auch später ausgebucht.

5. Unbeschwert reisen mit dem DB Gepäckservice
Wer unbeschwert reisen möchte, der lässt sein Reisegepäck einfach vom DB Gepäckservice transportieren. Die DB bietet im Inland sowie nach Österreich und Italien einen Haus-zu-Haus-Service für Koffer und Sondergepäck wie Fahrräder (außer Italien), Sportgeräte und Krankenfahrstühle. Schont den Rücken und schafft Platz im Zug!

6. Vor dem 10. Dezember buchen
Bis einschließlich 9. Dezember gelten noch die derzeitigen Preise und das für Zugverbindungen in den kommenden 180 Tagen, also bis Juni 2018. Wer nach dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember bucht, zahlt hingegen den neuen Preis. Fahrscheine zum Flexpreis in der 2. Klasse werden durchschnittlich um 1,9 Prozent teurer. Sparpreise, Kosten der Bahncards und die Platzreservierungsgebühr ändern sich nicht. Dieser Spar-Tipp betrifft auch die neue ICE-Strecke von München nach Berlin. Die Fahrzeit der neuen Schnellfahrstrecke im Sprinter dauert unter vier anstatt, wie bisher, sechs Stunden.