Deutsche Bahn
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10.02.2017 Berlin

Verbesserungen auf der RE 6-Linie („Prignitz-Express“)

Elektrische Triebzüge zwischen Hennigsdorf und Berlin sowie angemietete Dieseltriebwagen im übrigen Linienverlauf ermöglichen deutliche Verbesserungen

Auf der Regionalexpresslinie RE 6 (Wittenberge – Neuruppin – Berlin) wird ab der kommenden Woche sukzessive wieder auf allen Streckenabschnitten der Zugverkehr aufgenommen. DB Regio Nordost hat in enger Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) eine Übergangslösung erarbeitet, mit der die Einschränkungen für die Fahrgäste auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Ab Montag, 13. Februar, fahren zwischen Hennigsdorf – Falkensee – Berlin Spandau (- Berlin-Gesundbrunnen) vorübergehend elektrische Triebzüge im gewohnten Taktfahrplan. In Hennigsdorf besteht jeweils Anschluss von und zu den Dieseltriebzügen des „Prignitz-Express“.

Ab Mittwoch, 15. Februar, wird auch zwischen Wittenberge und Wittstock der Verkehr auf der Schiene wieder aufgenommen. Dazu werden zwei zusätzliche Triebwagen angemietet, mit denen der durchgehende Zugverkehr bis und von Hennigsdorf möglich wird. Es gelten die gewohnten Fahrpläne.

Jörg Werner, Leiter Marketing der DB Regio Nord Ost, ist erleichtert: „Mit den genannten Verbesserungen haben wir schneller eine Lösung gefunden als ursprünglich geplant, mit der wir für unsere Kunden wieder verlässlich werden. Für die Belastungen in dieser Woche bitten wir in aller Form um Entschuldigung.“

Zum 20. Februar ist dann auch die Wiederaufnahme des Zugbetriebs auf der Regionalbahnlinie RB 91 zwischen Frankfurt/Oder und Zielona Góra geplant.

Nachdem es innerhalb weniger Tage an zwei Zügen der Baureihe 646 zu Rauchentwicklung im Motorblock gekommen war, hatte sich DB Regio Nordost aus Sicherheitsgründen entschlossen, einen Teil ihrer Fahrzeuge Sonderuntersuchungen zu unterziehen. Von den künftig im Prignitz-Netz vorgesehenen Zügen der Bauart LINT stehen derzeit erst einzelne Fahrzeuge zur Verfügung.