Deutsche Bahn
zurück zur Übersicht

19.12.2016 Dortmund

Modernisierungsprojekt Hauptbahnhof Dortmund: Helle, moderne, kundenfreundliche Verkehrsstation

Neuer, breiterer Personentunnel mit hellem Ambiente • „InfoCube“ zur Kundeninformation vorgestellt

Dortmund wird bis 2024 einen komplett modernisierten und barrierefreien Hauptbahnhof erhalten. Ab dem 2. Quartal 2017 startet der Umbau der gesamten Verkehrsstation, nachdem bereits von 2009 bis 2011 die Empfangshalle renoviert wurde. Ein hochwertiges und einladendes Erscheinungsbild soll den Bahnhof für die täglich rund 130.000 Reisenden attraktiver machen und der Stadt als ein weiteres Aushängeschild dienen.

Unter Anwesenheit von Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für NRW, Rolf Reh, Vorstand Bau- und Anlagenmanagement der DB Station&Service AG, Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Verkehrsministerium des  Landes NRW, und Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau wurden Details über das Großprojekt präsentiert und ein Ausblick über die Bauphasen der kommenden Jahre gegeben. Sowohl kurz- als auch mittel- und langfristige Verbesserungen sind im Rahmen der 130 Millionen Euro hohen Investitionen vorgesehen, um die Aufenthaltsqualität der Reisenden und Besucher des Bahnhofs zu steigern und die Kundenfreundlichkeit zu verbessern.

Im Zuge der #1von150-Modernisierungsmaßnahmen an NRW-Bahnhöfen hat die DB Station&Service AG jetzt mit ihren Initiative-Partnern eine neue Generation der öffentlichen Kommunikation zu Bahnhofsprojekten vorgestellt: den InfoCube. Das würfelförmige Informationscenter zeigt interessierten Bürgern Aktuelles zum Bauprojekt Dortmund Hauptbahnhof mit zusätzlichen Informationen der Stadt Dortmund und des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Der InfoCube steht in den kommenden Monaten direkt im Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs.

Der InfoCube stellt die Modernisierungsmaßnahmen und die einzelnen Bauphasen bis 2024 auf anschauliche Art und Weise dar und gibt mittels computergenerierter Fotos einen Ausblick, wie die Verkehrsstation in Zukunft aussehen wird.  

Visualisierungen

#1von150: Moderne Bahnhöfe für NRW

Neben dem Hauptbahnhof Dortmund werden bis 2023 an weiteren 150 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Mehr als eine Milliarde EUR wird im Rahmen der Initiative „#1von 150: Moderne Bahnhöfe für NRW“ in die Projekte investiert. Land, Zweckverbände und Deutsche Bahn informieren als Partner des ÖPNV im Lande die Öffentlichkeit über dieses anspruchsvolle und ehrgeizige Modernisierungsprogramm. 80 Prozent der Bahnhöfe in NRW sollen bis Ende 2019 stufenfrei ausgebaut werden (aktuell: 73 Prozent). 

ZITATE:

Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen: „  Zur Attraktivität des Bahnverkehrs sind moderne kundengerechte Bahnhöfe von elementarer Bedeutung. Deshalb sorgen wir in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unseren Partnern dafür, die Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen für unsere Kunden zu modernisieren.

Rolf Reh, Vorstand Bau- und Anlagenmanagement der DB Station&Service AG: „Die umfangreichen Modernisierungen lassen den Hauptbahnhof Dortmund über die kommenden Jahre zu einem absoluten Vorzeigeprojekt der Rhein-Ruhr-Region werden. Der InfoCube ist das optimale Medium, um die Maßnahmen aufmerksamkeitsstark und zeitgemäß für unsere Kunden und interessierte Reisende darzustellen.“

Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Verkehrsministerium des  Landes NRW: „Um der hohen Anzahl an Pendlern und Reisenden in Nordrhein-Westfalen gerecht zu werden, ist ein moderner und barrierefreier Ausbau der Infrastruktur immens wichtig. Als eines der Vorzeigeprojekte in der Region hat die Modernisierung der Verkehrsstation Dortmund eine große Relevanz für den öffentlichen Personennahverkehr in unserem Land.“

Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund: "Das erneuerte Empfangsgebäude des Dortmunder Hauptbahnhofes bietet einen Vorgeschmack auf die weiteren Umbauten in der gesamten Verkehrsstation unseres nachgefragten Knotenpunktes, auf die wir uns sehr freuen. Der zukünftig barrierefreie Übergang zum öffentlichen Personennahverkehr der Stadt wird den Reisenden einiges an Zusatzkomfort bieten und die Umsteigezeiten zwischen den einzelnen Verkehrsträgern sichtbar verkürzen."

Die konkreten Baumaßnahmen in der Übersicht


Komplette Barrierefreiheit in der Verkehrsstation

  • Aufzüge an und zu allen Bahnsteigen mittig des Personentunnels
  • Stufenfreier Einstieg in die Züge durch eine barrierefreie Bahnsteighöhe von 76 cm. Ausnahme: Bahnsteig 3 (Gleis 6/7) mit weiterhin 96 cm
  • Taktile und kontrastreiche Wegeleitung in der gesamten Verkehrsstation bis zur U-Bahn
  • Erneuerung der Fahrtreppen (Bahnsteig 4 und 5) sowie kompletter Neubau der Fahrtreppen (Bahnsteige 6 bis 8)


Bessere Aufenthaltsqualität im Personentunnel und an den Bahnsteigen

  • Großzügig erweiterter Personentunnel (von aktuell 9,50 Meter auf 13,20 Meter)
  • Helle Wandverkleidungen, modernes Ambiente
  • Neue Bahnsteigdächer (Bahnsteige 3 bis 8) und Teilüberdachung der heute nicht überdachten Bahnsteige 1 und 2
  • Neue Bodenbeläge, beheizte Wartemöglichkeiten
  • Neue Beleuchtung und Beschallung


Stufenfreie Verknüpfung der Verkehrsträger

  • Umgebaute (Fahr-)Treppen und neue Aufzüge am Ausgang der südlichen Verknüpfungshalle hin zur Verteilerebene sowie im neuen Nordverknüpfungsbauwerk zwischen Personentunnel und Stadtbahn
  • Witterungsgeschützte, barrierefreie Verknüpfung mit der Stadtbahn und dem Fern- und Regionalverkehr für komfortableren und zeitsparenden Umstieg
  • Verknüpfung Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB)


Detaillierte Reisendeninformation

  • Zusätzliche Fahrgastinformationssysteme
  • Dynamische ZugInfoMonitore


Bauphasen im Überblick 

Bauphasen im Überblick



Presseinformation  PDF | 0,19 MB