Deutsche Bahn
zurück zur Übersicht

Aus- und Neubauprojekte der Bahn

Alternativvarianten für die Infrastruktur im Norden

Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Infrastruktur Hamburg/Bremen – Hannover

Im Jahr 2012 untersuchte die Deutsche Bahn im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums einige Alternativen zur sogenannten „Y-Trasse“. Ziel war es, eine wirtschaftliche Lösung für den Aus- und Neubau der Strecke zwischen Hamburg/Bremen und Hannover zu entwickeln, die mehr Kapazitäten für den Personen- und Güterverkehr schafft und die bedeutenden Verkehrswege zu den Seehäfen sicherstellt.

Im 2015 vom Land Niedersachsen organisierten informellen Beteiligungsprozess, dem „Dialogforum Schiene Nord“, wurden unter Einbeziehung der Öffentlichkeit unter anderem die Grundlagen und Ergebnisse der Variantenuntersuchung diskutiert sowie weitere Alternativen eingebracht und erörtert. Im Abschlussdokument sprach ein Großteil der Teilnehmenden des Dialogforums die Empfehlung aus, die vom Forum erarbeitete und weiterentwickelte Alpha-Variante (E) in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen.

Diese Empfehlung wurde durch das Bundesverkehrsministerium geprüft und als Lfd. Nr. 3 mit der Projekt-Nr. 2-003-V03 und dem Titel „ABS/NBS Hamburg – Hannover, ABS Langwedel – Uelzen, Rotenburg – Verden – Minden / Wunstorf, Bremerhaven – Bremen – Langwedel (Optimiertes Alpha-E + Bremen)“ in den Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen, welcher am 3. August 2016 vom Bundeskabinett verabschiedet wurde.

Das Bahnprojekt ist schließlich in dieser erweiterten und optimierten Konzeption im aktuellen Bedarfsplan verankert worden. Auf einer Streckenlänge von 396 Kilometern sind unterschiedliche Maßnahmen vorgesehen.

Beim Teilprojekt Rotenburg–Verden steht die Deutsche Bahn bereits seit Anfang 2016 im intensiven Dialog mit der regionalen Öffentlichkeit. Dieser Abschnitt befindet sich seit Dezember 2016 in der Vorplanung (Leistungsphase 2).

Der Planungsauftrag und die Finanzierungszusage des Bundes wird  in 2017 u.a. für den Projektabschnitt im Landkreis Lüneburg erwartet. Der Dialog mit der regionalen Öffentlichkeit zur frühen Beteiligung an der konkreten Ausgestaltung dieses Abschnitts findet seit März 2017 statt.