Deutsche Bahn
zurück zur Übersicht

13.10.2017 Hamburg

Fertigstellung der Lärmschutzwände in Ritterhude

Lückenschluss an der Unterführung „Riesstraße“ und „An der Untermühle“ • Straßensperrungen

Die Deutsche Bahn hat im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ in Ritterhude nördlich und südlich der Bahnstrecke vier Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 3.400 Metern erstellt.

Als letzte Maßnahme wird die noch verbliebene Lücke auf beiden Seiten der Eisenbahnbrücke über die „Riesstraße“ / „An der Untermühle“ durch den Einbau vorgesetzter Bauwerke geschlossen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Für die Montage und den Einbau der zwei Konstruktionen für die Lärmschutz-wände vor der Eisenbahnbrücke müssen diese Straßen von Montag,
16. Oktober, 8 Uhr bis Montag, 23. Oktober, 8 Uhr für Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger komplett gesperrt werden.

Die Sperrung umfasst bei der Straße „An der Untermühle“ den Bereich bis zum „Bunkenburgsweg“. Der Einmündungsbereich der „Luisenstraße“ in die „Riesstraße“ ist ebenfalls komplett gesperrt. Die Vollsperrung kann zu eingeschränkten Zufahrtsmöglichkeiten zu Grundstücken führen. Wegen der Vollsperrung kommt es zu Beeinträchtigungen im Linienbusverkehr. Die Busse müssen deswegen für diesen Bereich umgeleitet werden. Umleitungsstrecken für den Fahrzeugverkehr sind entsprechend ausgewiesen. Der Verkehr von Baufahrzeugen kann zu weiteren Verkehrsbehinderungen führen.

Von Montag, 16. Oktober bis Samstag, 21.Oktober finden vorbereitende Arbeiten statt. In den Nächten 21./22.Oktober und 22./23.Oktober werden die vorgesetzten Lärmschutzwandkonstruktionen vor der Eisenbahnüberführung eingehoben. Während der Bauarbeiten werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Belästigungen durch Lärm und Staub insbesondere nachts und an dem Wochenende leider nicht vermeiden.

Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,2 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.600 Kilometer Schienenstrecke und 56.750 Wohneinheiten investiert. Etwa 650 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet. Auch in diesem Jahr werden rund 100 Kilometer Strecke Schallschutz erhalten.