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Zukunft Bahn: Mehr als 3.700 Nachwuchskräfte starten bei der DB

DB einer der größten Ausbilder in Deutschland • Übernahmegarantie bei erfolgreichem Abschluss • 50 Ausbildungsberufe und 25 Duale Studiengänge

Am 1. September starten rund 3.700 Nachwuchskräfte bei der Deutschen Bahn ins Berufsleben, davon 430 Auszubildende in den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen. 

Mit insgesamt 11.000 Nachwuchskräften ist die DB einer der größten Ausbilder in Deutschland. Damit beweist der Konzern seine Verantwortung für die Qualifizierung von jungen Menschen, vom Hauptschüler bis zum Abiturienten. 50 Ausbildungsberufe und 25 Duale Studiengänge stehen zur Wahl, darunter Berufe wie Elektroniker, Gleisbauer, Lokführer, Systemgastronom, Bauingenieur, Lagerlogistiker, Koch oder Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Nach ihrer Ausbildung haben die Jugendlichen sehr gute Perspektiven für ihre weitere berufliche Entwicklung. Denn die DB bietet ihren Auszubildenden und Dual Studierenden nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung eine unbefristete Übernahme an.

Ausbildung bei der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn bildet in 50 modernen Ausbildungsberufen aus. Dazu gehören bekannte Berufe, aber auch Tätigkeiten, die viele bei der DB gar nicht vermuten. So können Jugendliche beispielsweise auch Medientechnologe, Koch oder Baugeräteführer werden.

Den größten Teil der Ausbildungsangebote machen die gewerblich-technischen Berufe wie beispielsweise Mechatroniker/-in, Industrie­mechaniker/-in oder Elektroniker/-in für Betriebstechnik aus. In der Fahrzeuginstandhaltung, in Stellwerken oder bei der Wartung von Maschinen und Anlagen sind sie als technische Fachkräfte gefragt. Aber auch hoch spezialisierte Ausbildungsberufe wie Verfahrensmechaniker/-in für Beschichtungstechnik oder Beton- und Stahlbetonbauer/-in gibt es.

Weitere Möglichkeiten bieten die Verkehrsberufe: Als angehende Triebfahrzeugführer machen Jugendliche die Ausbildung zum „Eisenbahner/-in im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport“. Die Steuerung und Überwachung des reibungslosen und sicheren Zugbetriebes erlernen sie als „Eisenbahner/-in im Betriebsdienst, Fachrichtung Fahrweg“ (Fahrdienstleiter). 

Als „Kaufmann/-frau für Verkehrsservice“ werden Auszubildende für den Einsatz in Zügen, DB Reisezentren und bei der DB Information ausgebildet.

Zum kaufmännisch-serviceorientierten Bereich zählen bei der DB nicht nur die klassisch­en Berufe Kaufmann/-frau für Büromanagement oder Industriekaufmann/-frau, sondern auch Ausbildungsplätze in den Berufen der System­gastronomie und des Bereichs Schutz und Sicherheit.

In der Logistik gibt es 14 verschiedene Ausbildungsberufe: Bei DB Schenker und DB Cargo werden junge Menschen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich sowie in den Verkehrsberufen ausgebildet. Neben Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung stehen auch die Fachkraft für Lagerlogistik oder Berufskraftfahrer/-in oder zur Wahl. Im IT-Bereich bildet DB Systel Fachinformatiker/-in in den Fachrichtungen Systemintegration oder Anwendungsentwicklung und IT-Systemelektroniker/-in aus.

Neben der Vermittlung fachlicher Kenntnisse und praktischer Fertigkeiten sind der Erwerb von Sozial- und Methodenkompetenzen wie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Selbstständigkeit sowie Teamgeist zentrale Bestandteile der Ausbildung bei der Deutschen Bahn. Dazu absolvieren alle DB-Azubis in ihrem ersten Ausbildungsjahr ein einwöchiges Outdoor-Training.

Zudem engagieren sich seit dem Jahr 2000 DB-Auszubildende des ersten und zweiten Ausbildungsjahres in dem Projekt „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ gegen Fremdenfeindlichkeit und für mehr Toleranz. Bislang haben sich über 10.000 Jugendliche mit rund 1.200 Projekten an dem Wettbewerb beteiligt. 

Duales Studium

Neben der Berufsausbildung bietet die DB als weitere Einstiegsmöglichkeit das Duale Studium an. (Fach-)Abiturienten haben die Wahl zwischen einem dreijährigen praxisintegrierten Dualen Studium, welches mit einem Bachelor abschließt, und einem in der Regel vierjährigen ausbildungsintegrierten Studium, in dem neben dem Bachelor ein IHK-Abschluss erreicht wird. Die DB kooperiert deutschlandweit dafür mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, verschiedenen Berufsakademien sowie mit mehreren Fachhochschulen und Universitäten.

Das praxisintegrierte Duale Studium kombiniert in einem dreimonatigen Wechsel Theoriephasen an der Hochschule und Praxiseinsätze im Unternehmen. (Fach-)Abiturienten haben bei der DB die Wahl zwischen 25 verschiedenen Studiengängen. Neben den klassischen Studienrichtungen in den Bereichen BWL, IT und Ingenieurwesen bietet die DB auch interdisziplinäre Studienrichtungen wie „Projekt Engineering“ oder „Wirtschaftsinformatik“ an. 

Dabei werden Ingenieurwesen bzw. Informatik und Betriebswirtschaft miteinander verknüpft.

Ebenfalls im Wechsel von theoretischen und praktischen Abschnitten können Jugendliche ein ausbildungsintegriertes Studium aufnehmen. Innerhalb von vier Jahren werden zwei Abschlüsse erreicht: Der Bachelor of Engineering und parallel der IHK-Abschluss als Facharbeiter.

Der Onlinetest: Schulnoten nicht mehr im Vordergrund

Jeder Bewerber für eine Ausbildung oder ein Duales Studium wird nach Eingang der Unterlagen zunächst zum Onlinetest eingeladen, auf den die DB bereits seit 2013 setzt: Schulnoten stehen damit im ersten Auswahlschritt nicht mehr im Vordergrund. Sie haben oft nur eine bedingte Aussagekraft über die Eignung eines Bewerbers für einen bestimmten Beruf. Im Onlinetest hat jeder die gleiche Chance, zu zeigen, was in ihm steckt. Es kommt darauf an, ob die individuellen Kompetenzen zum gewünschten Ausbildungsberuf bzw. Studiengang passen.

Getestet werden persönliche Fähigkeiten (zum Beispiel Durchhaltevermögen, Gewissenhaftigkeit, Motivation) genauso wie Mathematik- und Deutschkenntnisse oder räumliches Vorstellungsvermögen. Je nach Wunschberuf dauert der Onlinetest zwischen 50 und 125 Minuten.

 Einstiegsqualifizierung „Chance plus“

„Chance plus“ ist eine Einstiegsqualifizierung für Jugendliche, die noch keine Ausbildungsreife haben. Mit diesem Programm, das die DB seit 2004 in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit anbietet, werden jährlich bis zu 300 Jugendliche für eine Berufsausbildung fit gemacht. Das Programm dient der praxisorientierten Berufsvorbereitung und beinhaltet betriebliche Einsätze, schulische Ausbildung, Förderung von Methoden- und Sozialkompetenz sowie Berufsorientierung. Erfahrene Sozialpädagogen begleiten die Jugendlichen dabei. Bislang haben über 4.000 junge Menschen „Chance plus“ absolviert. Rund 75 Prozent wurden in eine anschließende Berufsausbildung übernommen oder haben den direkten Jobeinstieg geschafft. „Chance plus“ wird an zehn Standorten angeboten: Berlin, Hannover, Hamburg, Bremen, Frankfurt, Köln, Dortmund, Stuttgart, München und Erfurt. Mehr Informationen: www.deutschebahn.com/chanceplus

Die Einstiegsqualifizierung „Chance plus“ wurde 2015 für junge Flüchtlinge erweitert. Mit einem zusätzlichen Deutschkurs werden sie für eine anschließende Ausbildung fit gemacht. Zum Ausbildungsstart 2016 haben die ersten elf Teilnehmer von „Chance plus für Flüchtlinge“ ihre reguläre Nachwuchsgewinnung – soziale Netzwerke und innovative Technik Berufsausbildung begonnen. Im Moment gibt es Klassen unter anderem in Berlin, Erfurt und Hamburg.

Auf der Suche nach den besten Talenten setzt die Deutsche Bahn vermehrt auf soziale Netzwerke und innovative Technik. Auf Jobbörsen und Karrieretagen kommt seit Herbst 2015 eine Virtual-Reality-Brille zum Einsatz, die Interessierte hautnah in die Welt der Bahn eintauchen lässt. Mit einem 360-Grad-Video werden etwa der Beruf des Gleisbauers oder des Bauingenieurs präsentiert. Inzwischen sind die VR-Brillen deutschlandweit im Einsatz.

Seit Sommer 2016 arbeitet die DB mit dem Berliner Start-Up „JobUFO“ zusammen. Über die JobUFO-App kann man sich mit einem selbstgedrehten, maximal 30 Sekunden langen Smartphone-Video um einen Job bewerben. Das Anschreiben fällt damit weg. Auch offene Bewerbercastings werden angeboten. Interessierte können hier ohne Anmeldung vorbeikommen und sich über Jobangebote informieren. Viele Teilnehmer gehen mit einem Ausbildungsplatz oder einer Einladung für ein Folgegespräch nach Hause.

Auch Eltern spricht die DB bei der Nachwuchsgewinnung gezielt an. Anzeigenmotive mit ratlos schauenden Jugendlichen und Texten wie „Ist der Berufseinstieg Ihres Sohnes / Ihrer Tochter auch so durchdacht?“ weisen zum Beispiel auf den „Job-Profiler“ der DB hin. Dieses Onlinetool gibt unabhängige Orientierung bei der Frage, welcher Beruf zu einem passen könnte. Dort können Schüler ihre Fähigkeiten und Interessen in 14 Kategorien wie „Handwerkliches Geschick“, „Kommunikationsstärke“, und „Rechnerisches Denken“ einschätzen. Der Job-Profiler erstellt daraus eine Rangliste aus allen 425 Ausbildungsberufen in Deutschland – auf Wunsch auch nur aus den Berufen bei der DB. Eltern sollen so in die Lage versetzt werden, ihren Kindern bei einer der wichtigsten Entscheidungen in ihrem Leben zu helfen.

Mehr Informationen und freie Stellen unter www.deutschebahn.com/karriere