Deutsche Bahn
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17.05.2016 Frankfurt am Main

Wo sich Schiene und Straße kreuzen: Bahnübergänge

Leichtsinn, Unaufmerksamkeit und Unkenntnis von Autofahrern sind häufigste Unfallursache bei Bahnübergangsunfällen • Bund, Bahn und Straßenbaulastträger gemeinsam gefordert

Immer wieder kommt es an Bahnübergängen der Deutschen Bahn zu Unfällen - 171 waren es allein im letzten Jahr. Hauptursachen für die oft folgenschweren Kollisionen sind in erster Linie Leichtsinn, Unaufmerksamkeit oder Unkenntnis der Verkehrsteilnehmer. Umfragen haben ergeben, dass immer noch nicht alle sicher sind, wie sie sich verhalten müssen.

Daher haben Bahn, ADAC, Bundespolizei und zwei Unfallversicherungen die Infokampagne "sicher drüber" ins Leben gerufen. Mit klaren Worten und Bildern zeigt sie unmittelbar vor Ort, worum es geht: Aufmerksam sein und am Andreaskreuz stoppen. Wenn am technisch gesicherten Bahnübergang das rote Licht bllinkt, ebenfalls sofort anhalten. Und geschlossene Schranken auf keinen Fall umfahren. 

Der Grund für diese klaren Regeln: Züge können nicht ausweichen! Ein Personenzug, der mit Tempo 100 unterwegs ist, braucht fast einen Kilometer bis er steht. Daher hat die der Zug am Bahnübergang immer Vorrang.

Ausführliche Informationen zum Thema Bahnübergänge finden Sie hier.


Stand: Mai 2016