Deutsche Bahn

Schnellfahrstrecke Berlin–München: Der Countdown läuft

Ab 10. Dezember fahren die ICE in Rekordreisezeit von unter vier Stunden zwischen den Metropolen.

Der Endspurt für die Fertigstellung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–München ist eingeläutet. Die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke weist modernste technische Standards auf. Ob es die integrale Brückenbauweise ist, oder die digitale Leit- und Sicherungstechnik European Train Control System (ETCS), beim Bau der Strecke sind ingenieurtechnische Meisterleistungen vollbracht worden.

Mit 4 Millionen Tonnen Beton wurden 27 Tunnel mit einer Gesamtlänge von über 63 Kilometern, 37 Talbrücken und 230 Kilometer Neubaustrecke mit fester Fahrbahn aus 156.000 Betonplatten errichtet. Die Stromversorgung der Züge wird durch eine neue, 134 Kilometer lange Bahnstromtrasse sichergestellt.

Damit können auf der Strecke Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h gefahren werden.

„Mit der Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–München beginnt für unsere Kunden ein neues Zeitalter der Mobilität, kurzum eine der innovativsten Eisenbahnstrecken Europas geht in Betrieb. Wir liegen voll im Zeit- und Kostenplan. Jetzt heißt es noch einmal alle Kräfte für den Endspurt zu mobilisieren, um diese Strecke der Superlative am 10. Dezember in Betrieb zu nehmen“, so DB Infrastruktur-Vorstand Ronald Pofalla.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: „Mit dem größten aller Verkehrsprojekte Deutsche Einheit wächst Deutschland auf der Schiene weiter zusammen. Die neue Highspeed-Strecke Berlin–München ist ein Jahrhundertbauwerk. Ab 10. Dezember werden wir einen Quantensprung im Hochgeschwindigkeitsverkehr erleben. ‎Mit einer Fahrtzeit von unter vier Stunden ist die Bahn auf dieser Strecke die beste Wahl und absolut konkurrenzfähig zum Flugzeug.“

Hinweis für die Redaktion

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