Deutsche Bahn
zurück zur Übersicht

17.07.2017 Leipzig/Niesky

Ausbaustrecke Knappenrode - Horka: Bauarbeiten werden im Sommer mit Hochdruck fortgesetzt

Deutsche Bahn treibt den Streckenausbau voran und ergreift Maßnahmen, um Auswirkungen der verstärkten Bauaktivitäten auf Anwohner möglichst gering zu halten

Im Bauabschnitt zwischen Lohsa und Niesky werden die Bauarbeiten in den nächsten Wochen mit Hochdruck vorangetrieben. Um die Gesamtinbetriebnahme der Ausbaustrecke im Dezember 2018 zu gewährleisten, müssen bis zum 1. September 2017 die technischen Voraussetzungen für den Baubeginn des letzten Bauabschnitts von Niesky bis Horka geschaffen werden.

Insbesondere für die Anwohner zwischen Uhyst und Niesky werden die verstärkten Bauaktivitäten spürbar sein.

Bis Juni 2017 stand der Abschnitt zwischen Lohsa und Uhyst im Fokus der Bauarbeiten. Nun konzentrieren sich die Arbeiten auf den rund 20 Kilometer langen Abschnitt zwischen der Spreebrücke Uhyst und der Brücke für die B 115 bei Niesky.

In den nächsten Wochen müssen insgesamt 80 Kilometer Schienen und 67.000 Schwellen verlegt werden. Dafür werden rund 160.000 Tonnen Schotter eingebaut.

Durch den überwiegenden Transport der Materialien per Bahn werden allein in dieser Bauphase rund 10.000 LKW-Fahrten im Umfeld der Baustelle vermieden.

Leider lassen sich in dieser Hochlaufphase Nachtarbeiten nicht gänzlich vermeiden. So müssen beispielsweise die Materialtransporte von Schienen, Schwellen und Schotter per Zug sowie das Verschweißen der Schienen wegen der kühleren Temperaturen aus Sicherheitsgründen nachts erfolgen. Entsprechende Genehmigungen liegen vor.

Auch die Sperrung von Bahnübergängen ist leider unvermeidbar. Die Schließungen sind überregional organisiert und terminlich aufeinander abgestimmt.

Die Deutsche Bahn bedauert die durch die Baumaßnahmen entstehenden Unannehmlichkeiten für die Anwohner der Strecke und ergreift eine Vielzahl an Maßnahmen, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Beispiele hierfür sind der Einsatz von mobilen Lärmschutzwänden oder die Anwendung lärmmindernder Bauverfahren. So wird beim Einbau von Fundamenten für Lärmschutzwände und Hangsicherungen vorwiegend gepresst oder gerüttelt und nicht gerammt.

Den Anwohnern wird rechtzeitig über Informationsschreiben mitgeteilt, wo und wann Bauarbeiten in ihrem Umfeld stattfinden. Besonders betroffenen Bürgern werden Hotelübernachtungen angeboten.

Für Anmerkungen und Beschwerden der Anwohner ist eine spezielle „Kummer-Nummer“ geschaltet (Tel. 030/39 82 18 500), die täglich von 7 Uhr bis 19 Uhr besetzt ist. In der Nacht ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Die Bürger können sich auch direkt an die Bauüberwachungszentrale in Klitten (alte Schule) wenden.

 

 Weitere Informationen zu diesem und anderen Bauprojekten der Deutschen Bahn finden Sie im BauInfoPortal unter www.deutschebahn.com/bauprojekte