Deutsche Bahn
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Grün, grüner, Deutsche Bahn

Menschen und Güter umweltfreundlich mit dem Zug bewegen, ist Ziel der DB • Umwelt-Vorreiter zu sein, ist in der Konzernstrategie DB 2020 festgeschrieben und in verbindlichen Kennzahlen verankert

Die Deutsche Bahn trägt als Anbieter von Mobilitäts- und Logistikdienstleitungen und als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands eine besondere Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter, die Gesellschaft und für die Umwelt. Die Mobilität der Zukunft muss ökonomisch sinnvoll und gleichzeitig ökologisch verträglich sein. Fünf Handlungsfelder definieren das Strategieziel der DB Umwelt-Vorreiter zu sein. Details hierzu finden Sie in unserem Medienpaket auf deutschebahn.com: 

> Zum Medienpaket "Grüne DB"

Auch in der Region engagiert sich die Deutsche Bahn an vielen Stellen, um bis 2020 Umwelt-Vorreiter zu werden.

Lutherstadt Wittenberg bekommt grünen Bahnhof

Nach Kerpen-Horrem in Nordrhein-Westfalen soll in Lutherstadt Wittenberg für rund fünf Millionen Euro der zweite „Grüne Bahnhof“ Deutschlands entstehen. „Grüner Bahnhof“ steht für klimafreundliche Empfangsgebäude, die modernen ökologischen Standards entsprechen und die CO₂-Bilanz der Deutschen Bahn verbessern sollen. Zum Reformationsjubiläum 2017 soll das moderne „Eingangstor zur Stadt“ insgesamt fertig sein.

Video: Agentur BahnStadt GbR / Stephan Wilhelm


Ein ganzes Maßnahmenpaket unterscheidet den „Grünen Bahnhof“ von konventionellen Bahnhofsgebäuden. So wird der Bedarf an Primärenergie durch die Nutzung innovativer Techniken wie Photovoltaik und Erdwärmepumpen gedeckt. Das ganze Gebäude wird CO2-neutral betrieben.

Das Vorhaben bettet sich ein in die gemeinsamen Anstrengungen von Deutscher Bahn und Land, die Bahnstationen in Lutherstadt Wittenberg attraktiv auszubauen. Am Hauptbahnhof entsteht ein neuer Bahnsteig und P+R-Anlagen. An der Finanzierung beteiligen sich das Land Sachsen-Anhalt, die Stadt, der Landkreis Wittenberg und die Bahn.

Mehr Informationen zum Grünen Bahnhof Lutherstadt Wittenberg.

Der neue Intercity 2 - komfortabel und umweltfreundlich

Der Intercity 2 ist ein großzügiger Doppeldecker und hält für Reisende eine Vielzahl von Annehmlichkeiten bereit. Zum Beispiel die Aussicht aus dem oberen Stockwerk. Der moderne Doppeldecker-Zug verbraucht 20 Prozent weniger Energie als die heutigen IC–Züge und trägt so einen Teil zur grünen Mobilität bei.

Der Startschuss für den ersten Intercity 2 fällt mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember auf der Strecke Leipzig – Hannover – Norddeich über Halle und Magdeburg. In den nächsten Jahren wird das Intercity-Netz schrittweise in ganz Deutschland weiter ausgebaut und rund 190 neue, bequeme Direktverbindungen aus vielen Regionen in die 50 größten deutschen Städte entstehen. Ein Beitrag für umweltfreundlichen Zugverkehr.

Mehr Informationen zum Intercity 2.

Erzgebirgsbahn bald mit Hybrid-Triebwagen

Die Erzgebirgsbahn, die von Chemnitz und Zwickau aus das gesamte Erzgebirge abdeckt, wird Vorreiter bei Hybridtriebwagen. Die anspruchsvollen Strecken im Gebirge wurden bisher vollständig als Dieselnetz betrieben. Nun startet die Erweiterung eines ersten Fahrzeuges mit Hybridtechnologie. Ein Generator, Batterien und weitere Technik werden eingebaut um die beim Bremsen und Anfahren erzeugte Energie teilweise zu speichern. Diese kann dann später zum Antrieb und die sonstige Energieversorgung genutzt werden.

Mit diesem Extra-Antrieb könnte man ohne Abgase beispielsweise im städtischen Raum und in Bahnhöfen fahren und so Klima und Anwohner schonen. Der Dieselverbrauch kann um gut ein Drittel gesenkt werden. Bevor das Projekt „Eco Train“ in die Praxis geht, soll bis Januar der erste Zug der Baureihe 642 umgerüstet sein und in Testfahrten gehen.

Ein ICE 2 Baureihe 402 der Relation Köln – Berlin fährt bei Minden (Westf) durch ein Feld, das von Mohnblumen durchzogen ist.

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