Deutsche Bahn
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14.06.2017 Dombühl

S-Bahn-Verlängerung Ansbach - Dombühl: Einschub einer neuen Personenunterführung

Streckensperrung Ansbach – Crailsheim vom 19.-23. Juni • Bauarbeiten im Zeitplan • Inbetriebnahme am 10. Dezember 2017

Für die S-Bahn-Verlängerung Ansbach – Dombühl wird Ende Juni im Bahnhof Dombühl eine neue Fußgängerunterführung eingeschoben. Um das rund 23 Meter lange und 430 Tonnen schwere Bauteil in die richtige Position zu bringen, muss der Zugverkehr auf der Strecke Crailsheim – Ansbach vom 19. - 23 Juni unterbrochen werden. Ersatzweise fahren Busse. Die Bahn nutzt die Streckensperrung, um weitere Arbeiten für die S-Bahn-Verlängerung durchzuführen. Eine längere Beeinträchtigung für Zugreisende kann dadurch vermieden werden.

Per Einschub auf einer Gleitbahn „schwebt“ das vorbetonierte Bauteil in die endgültige Position. So kann die Sperrpause für die Züge auf wenige Tage reduziert werden. Die Betriebsruhe wird auch genutzt, um zeitgleich in Dombühl neue Weichen einzubauen und in Leutershausen-Wiedersbach an neuen Bahnsteigen zu arbeiten.  „Die Unterführung sorgt dafür, dass die Reisenden den neuen S-Bahnsteig barrierefrei erreichen können“, erläutert Robert Hanft, Leiter Portfolio Nordbayern bei der DB Netz AG.  „Bei der S-Bahn-Verlängerung liegen wir im Zeitplan. Mitte Dezember können die ersten S-Bahnen fahren.“

Der Bund und der Freistaat Bayern investieren rund 10 Mio. € in das Projekt. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wird die S 4 bis Dombühl verlängert. Gemeinsam mit dem Regionalexpress Nürnberg – Stuttgart, der künftig auch in Leutershausen-Wiedersbach halten wird, entsteht ein stündliches Zugangebot. Zudem wird das Busangebot erweitert.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter

www.bauprojekte.deutschebahn.com/p/ansbach-dombuehl.