Deutsche Bahn
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12.07.2017 München

Baubeginn für die Erweiterung der S-Bahn-Abstellanlage München-Steinhausen

Staatsminister Hermann gibt mit dem Zweiten Bürgermeister der Landeshauptstadt München sowie dem DB-Konzernbevollmächtigten Klaus-Dieter Josel das Startsignal: Sechs zusätzliche Abstellgleise • Verlegung der S8-Trasse • jetzt neu auch mit O-Tönen

Mit einem symbolischen Spatenstich haben der bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann, Münchens Zweiter Bürgermeister Josef Schmid sowie der DB-Konzernbevollmächtigte für Bayern, Klaus-Dieter Josel die Arbeiten für die Erweiterung der S-Bahn-Abstellanlage in München-Steinhausen gestartet.

„Beim Bahnausbau in der Region München machen wir jetzt Tempo“, betont Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern. Nach der Neufahrner Kurve und der Zweiten Stammstrecke ist nun das dritte große Vorhaben im Bau“, stellt Josel fest.

„Zur Inbetriebnahme der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke werden wir deutliche Leistungsausweitungen bei der Münchener S-Bahn bestellen“, kündigt Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann an. „Um Platz für die zusätzlichen Züge zu schaffen, erweitern wir die zentrale Abstellanlage im S-Bahn-Netz“, stellt Herrmann heraus. „Mit dem Startschuss für die Zweite Stammstrecke können wir auch netzergänzende Maßnahmen endlich in Angriff nehmen. Aus früheren Aktionsprogrammen sind überdies rund die Hälfte der 13 vom Freistaat angestoßenen Projekte in Planung, Umsetzung oder bereits in Betrieb.“

„In unserer dynamisch wachsenden Stadt hat der Ausbau der Eisenbahninfrastruktur höchste Priorität“, ergänzt Josef Schmid, Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München. „Ich freue mich über denheutigen Baubeginn für ein Projekt, das die Münchner S-Bahn leistungsfähiger macht“, so Schmid.

Erster Spatenstich für die Erweiterung Abstellanlage Steinhausen

Die S-Bahn-Abstellanlage Steinhausen wird um sechs zusätzliche Abstellgleise erweitert. Um Platz für die Anlage zu schaffen, wird die Trasse der S8 zwischen den Stationen Leuchtenbergring und Daglfing um einige Meter nach Süden verlegt. Dies geschieht auf der Fläche eines ehemaligen Güterbahnhofs. Nachbarn und Anwohnern sind von diesem Ausbau nicht betroffen.

Das Vorhaben kostet rund 71,5 Mio. €, die größtenteils aus Landesmitteln im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes finanziert werden.

Das Vorhaben ist Teil des gemeinsamen Konzeptes von Freistaat Bayern und Deutscher Bahn für den Bahnausbau in der Region München. Es sieht vor, die Eisenbahninfrastruktur in München und Umgebung in den nächsten Jahren mit Investitionen in Milliardenhöhe auszubauen. Wichtigste Ziele sind die Erweiterung der Kapazitäten im S-Bahn-Netz, die bessere Anbindung des Flughafens München, der barrierefreie Ausbau von Bahnhöfen und Haltepunkten sowie die Erschließung neuer Potenziale durch neue Strecken und zusätzliche Stationen.

Hinweis an die Redaktionen: 

O-Töne des bayerischen DB-Konzernbevollmächtigten Klaus-Dieter Josel und des bayerischen Verkehrsministers Joachim Herrmann finden Sie unter Downloads.