Deutsche Bahn
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14.08.2017 München

Fahrplanänderungen auf der Strecke Ulm - Augsburg

Bahn erneuert Gleis zwischen Burgau und Dinkelscherben • Züge starten teilweise früher als üblich

In der zweiten Hälfte der bayerischen Sommerferien müssen sich die Fahrgäste auf der Strecke Ulm – Augsburg – München auf Fahrplanänderungen einstellen. Weil die Bahn zwischen Burgau und Dinkelscherben ein Gleis erneuert, steht für den Zugverkehr nur das andere Gleis zur Verfügung. Wegen des Engpasses verlängert sich die Fahrzeit und einige Züge fahren früher ab als üblich. Die Einschränkungen betreffen den Zeitraum von Samstag, 19. August ab 6 Uhr, bis Montag, 11. September um 5 Uhr.

Die Regionalzüge von Ulm nach München starten in Ulm bis zu 30 Minuten früher als üblich, um ab Dinkelscherben oder Augsburg wieder im gewohnten Fahrplan zu fahren. In der Gegenrichtung kommen die Regionalzüge nach dem Passieren der Baustelle bis zu 20 Minuten später in Ulm an.

Die Fernverkehrszüge (ICE, Intercity, Eurocity, TGV oder Railjet) werden teilweise zwischen Ulm und Augsburg über Donauwörth umgeleitet. Sie erreichen dadurch Augsburg und München um bis zu 30 Minuten später als gewohnt. In der Gegenrichtung starten die Züge bis zu 30 Minuten früher in Salzburg und München, um ab Ulm bzw. Stuttgart planmäßig zu fahren. Andere Fernverkehrszüge fahren auf dem freien Gleis an der Baustelle vorbei und verspäten sich dadurch um bis zu 15 Minuten.

Sämtliche Fahrplanänderungen sind bereits in der Fahrplanauskunft im Internet und an den Fahrkartenautomaten berücksichtigt. Die Fahrgäste können sich auch im Internet unter www.bahn.de/baustellen oder über die App DB Navigator“ informieren. In den Rathäusern und Reisezentren sind Broschüren ausgelegt; in den Infovitrinen an den Bahnsteigen gibt es Fahrplanaushänge. Telefonisch ist der Kundendialog Nahverkehr in Bayern unter der Nummer 089 2035 5000 zu erreichen.

Bahn erneuert auf 5,4 Kilometern ein Gleis

Auf rund 5,4 Kilometern Länge erneuert die Bahn 10.900 Meter Schienen, 9.100 Stück Schwellen und 6.200 Tonnen Schotter. Es wird rund um die Uhr gearbeitet. Während auf dem einen Gleis gebaut wird, fahren am Nachbargleis die Züge abwechselnd in beide Richtungen. Um die Arbeiter vor den vorbeifahrenden Zügen zu warnen, werden akustische und optische Signale eingesetzt. Während der Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr wird im Bereich von Wohngebieten nach Möglichkeit auf die akustischen Signalhörner verzichtet. Die Bahn bittet die Anwohner dennoch um Verständnis für mögliche Lärmbelästigungen.