Deutsche Bahn
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24.08.2017 Freilassing

Das letzte Stück Schiene verbindet über Grenzen hinweg: Schlussetappe für das Projekt Drittes Gleis Freilassing-Salzburg läuft an

DB Netz AG und ÖBB Infrastruktur AG besiegeln den „Schlussstein“ aus Stahl - Saalach-Brücke fristgerecht fertig gestellt - Endspurt für pünktliche Inbetriebnahme des Fahrbetriebs im Dezember

Die sogenannte Schlussschweißung gibt den Startschuss zum Baufinale für das Projekt „Drittes Gleis Freilassing“. Das 240- Millionen-Euro Vorhaben verläuft kosten- und fristgerecht. „Einer pünktlichen Inbetriebnahme zum kommenden Fahrplanwechsel steht somit nichts im Wege - wir gehen von einer pünktlichen Abnahme des neuen Gleises durch die Genehmigungsbehörden aus“, so Klaus-Peter Zellmer, Leiter des Großprojektes München-Freilassing- Salzburg (ABS38), zu dem auch dieser Lückenschluss gehört.

Freilassing


Seit Baubeginn im Frühjahr 2015 wurden auf der etwa 1,8 Kilometer langen Baustellenstrecke knapp 1,6 Kilometer neues Gleis verlegt und knapp 35.000m³ Bodenmaterial für die Errichtung eines Damms aufgeschüttet. Insgesamt wurden zwei Brücken für das dritte Gleis erweitert und zwei Brücken neugebaut. Eine davon ist die eingleisige Grenzbrücke, die die bestehende denkmalgeschützte Brücke über den deutsch-österreichischen Grenzfluss ergänzt.


Die Fertigstellung des dritten Gleises ist ein Meilenstein im Bauablauf entlang der Ausbaustrecke (ABS) 38 von München über Mühldorf nach Freilassing. Die ABS 38 besteht aus einem großen Bündel aufeinander abgestimmter Teilprojekte, die den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung entlang der Strecke verfolgen. Auch aus europäischer Sicht ist die Strecke als Teil des transeuropäischen Netzes von Paris nach Budapest von zentraler Bedeutung.


Informationen zum Projekt gibt es auch im Internet unter: https://www.abs38.de