Deutsche Bahn
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08.09.2017 München

Auf eine sichere Wiesn: komfortabel und verlässlich mit der Bahn zum Oktoberfest

Deutsche Bahn ist in München auf Besucheransturm zum größten Volksfest der Welt gut vorbereitet • Hauptbahnhof hat sich herausgeputzt • neue Gleisabsperrungen und bewährte Abfertigung am Wiesn-Bahnhof Hackerbrücke

Zum größten Volksfest der Welt putzt sich die Weltstadt mit Herz heraus. Auch die Deutsche Bahn AG blickt mit Vorfreude, neuen Ideen und der Fortschreibung des Sicherheitskonzeptes auf das kommende Oktoberfest. Denn: „Auch in turbulenten Festzeiten wollen wir für einen pünktlichen, sicheren Betrieb sorgen“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsleitung der S-Bahn München, Heiko Büttner. Verschiedene Geschäftsbereiche der Deutschen Bahn AG haben sich gemeinsam Lösungen überlegt, um den Bahnbetrieb auch dann verlässlich und pünktlich zu organisieren, wenn absoluter Hochbetrieb herrscht. „Wir gehen von knapp drei Millionen zusätzlichen Fahrgästen zur Wiesn aus. Allein mit der S-Bahn München reisen gut 100.000 Menschen mehr am Tag, damit sind im S-Bahn-Netz insgesamt rund 950.000 Fahrgäste täglich unterwegs“, so Büttner. Neue Absperrungen an den unterirdischen Verkehrsstationen sowie Einzäunungen entlang des Gleisvorfeldes in Richtung Laim sollen beispielsweise verhindern, dass Personen unbeabsichtigt auf die Schienen oder in den Stammstreckentunnel gelangen.

S-Bahn München und DB Regio Bayern organisieren Großeinsatz: Sonderfahrten aus allen bayerischen Regionen • 430 S-Bahn-Fahrten mehr • 20-Minuten-Takt bis weit nach Mitternacht

„Wer zum Oktoberfestbesuch bei uns einsteigt, fährt dreifach besser: sicherer, preiswerter und in jedem Fall viel geselliger als bei einer einsamen Autofahrt“, sagt Heiko Büttner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn München. Gemeinsam mit DB Regio setzt die Bahn in Bayern mehr als 500 zusätzliche Züge an den 18 Wiesntagen aufs Gleis.

Allein bei der S-Bahn München, die im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) unterwegs ist, gibt es während des Oktoberfestes insgesamt 430 zusätzliche Fahrten, weitere 250 Züge ergänzen den Abendfahrplan auf den Außenästen. Dadurch entsteht bis weit nach Mitternacht auf allen Linien ein durchgehender 20-Minuten-Takt. Über 1000 Züge sind zudem mit zusätzlichem Platzangebot (Vollzug statt Kurzzug) unterwegs. „Alles, was rollen kann, ist im Einsatz“, sagt Heiko Büttner mit Blick auf Personal und Material.

Für Kunden der S-Bahn empfiehlt er als Fahrkarte das Wiesn-Tagesticket, das in allen Verkehrsmitteln des MVV– und falls es etwas später bei der After-Hour werden sollte – bis 6 Uhr des Folgetags gültig ist. Mehr Informationen unter www.s-bahn-muenchen.de.

Im Regionalverkehr verstärken DB Regio Bayern und die Südostbayernbahn viele Züge (z.B. Verbindungen des Donau-Isar-Express und der Werdenfelsbahn) mit zusätzlichen Zugteilen und bieten im Auftrag der BEG über 100 zusätzliche Zugfahrten an. Vor allem an den Wochenenden verbinden die Sonderzüge den Münchner Hauptbahnhof mit folgenden Zielen:

  • Nürnberg u.a. über Ingolstadt und Pfaffenhofen
  • Würzburg über Ochsenfurt, Ansbach und Treuchtlingen
  • Donauwörth über Meitingen, Augsburg und Mering
  • Augsburg über Mering
  • Ulm über Günzburg, Dinkelscherben, Augsburg und Mering
  • Kempten u.a. über Kaufbeuren, Buchloe und Kaufering

Die Sonderzüge sind ab sofort im Internet unter www.bahn.de/bayern bzw. www.s-bahn-muenchen.de aufgeführt. Für sonstige Fragen rund um den Zugverkehr zum Oktoberfest ist der Kundendialog der Bahn unter der Rufnummer 089 20 355 000 zu erreichen.

Weil das subjektive Sicherheits- und Sauberkeitsgefühl eng zusammen hängen, investieren sowohl die S-Bahn wie auch Station& Service in eine verstärkte Reinigung. „In unseren Zügen sind rund um die Uhr Reinigungskräfte im Einsatz. Während der Wiesn entfernen wir ein Drittel mehr Müll als gewöhnlich aus den Zügen – über den gesamten Zeitraum vermutlich über 30 Tonnen“, erklärt Büttner. Sowohl die S-Bahnen als auch die Regionalzüge werden an den Wendebahnhöfen häufiger gesäubert. Die Unterwegsreinigung bzw. die Reinigung an den Wendebahnhöfen der S-Bahnen wird in die Abendstunden verlängert.

Zahlreiche Kräfte von DB Sicherheit im Einsatz

Mehr als 130 zusätzliche Sicherheits- und Servicekräfte werden sowohl am Hauptbahnhof wie auch an der Hackerbrücke mit im Einsatz sein und gemeinsam mit der Bundespolizei für eine noch bessere Lenkung der Reisenden sorgen: „Das Sicherheitskonzept hat sich sehr bewährt“, erläutert Torsten Malt, Chef von DB-Sicherheit in Bayern. „Speziell an unserem ,Wiesnbahnhof Hackerbrücke‘ können wir gemeinsam mit der Bundes- und Landespolizei genau den Zugang zum Bahnsteig und somit in die Züge regeln.“   

Saubere Sache: Der Münchner Hauptbahnhof

Die Bahn ist mit Blick auf Führerschein und Parkplatznöte das sicherste und günstigste Verkehrsmittel, um das Münchner Oktoberfest zu besuchen. „Wir wollen uns zugleich den Besuchern aus aller Welt von unserer sympathischen Seite zeigen. Wir freuen uns darauf, wieder der erste Anlaufpunkt in der Stadt zu sein“, sagt Heiko Hamann, Leiter des Münchner Bahnhofsmanagements. „Darum haben wir im Sommer nochmal kräftig investiert.“  Neue Scheiben in den Eingangsbereichen des Hauptbahnhofs, neue Toiletten, noch zuverlässigere Rolltreppen und frische Bodenbeläge – an vielen Ecken der Stationen in München hat Hamanns Team in den vergangenen Wochen Hand angelegt.

Extra-Tipps der Deutschen Bahn für Bahnreisende:

Dabei gibt es von der Deutschen Bahn noch drei Tipps für Wiesnbesucher, die den Besuch für alle Bahnreisende noch entspannter gestalten lassen:

  • Alu-beschichtete Luftballone können vor allem in den Tunnelstationen der Stammstrecke bei Berührung mit der Oberleitung den gesamten Bahn-Verkehr zum Erliegen bringen. Die Mitnahme ist deshalb verboten. Die DB Sicherheit wird darauf ein besonderes Auge werfen. Wer dennoch in der Station einen Ballon verliert, sollte sofort das Sicherheitspersonal ansprechen. Denn: Bei einen Stromausfall in der Oberleitung kommt niemand mehr so schnell nach Hause. 
  • Besonders zu heißen Wiesn-Zeiten, bsp. bei der abendlichen Anreise an Wochenenden, sollte man direkt den kurzen Fußmarsch vom Hauptbahnhof zur Theresienwiese wählen, um somit Tram- und U-Bahnen zu entlasten. Auszubildende des Bahnhofsmanagements München weisen am Hauptbahnhof auf diese Alternative hin, ihr Motto ist dabei bezeichnend für den unmittelbaren Umkreis der Theresienwiese: „Z' Fuaß samma schnella“
  • Angesichts des Rucksack- und Taschenverbotes auf der Theresienwiese sollten Besucher ihr Gepäck in den Schließfächern und der Gepäckaufbewahrung am Hauptbahnhof abgeben. Deren Kapazitäten sind aber nicht unendlich. Auch im Bahnhof Pasing oder am Ostbahnhof gibt es weitere Schließfächer. Bester Tipp: möglichst ganz ohne große Taschen und Rucksäcke anreisen. Ein großer Geldbeutel genügt für den Wiesnbesuch vollauf, bemerkte bekanntlich der Festwirte-Sprecher. Für kleines Geld gibt es ein MVV-Wiesn-Ticket am DB-Automaten (gilt im S-Bahn-Bereich München).