Deutsche Bahn
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26.09.2017 München/Berlin

Besserer Lärmschutz an Strecke München-Kiefersfelden

10.000 Anwohner profitieren von Maßnahmen • Bund, Freistaat Bayern und DB investieren rund 13 Millionen Euro in zusätzlichen Lärmschutz

Für 10.000 Anwohner an der Bahnstrecke München-Rosenheim-Kiefersfelden wird sich die Lärmsituation spürbar verbessern. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn haben Anfang der Woche vereinbart, dass auf der rund 100 Kilometer langen Strecke, die stark von Güterzügen im Zulauf auf den Brenner frequentiert wird, weitere sechs Kilometer Schallschutzwände errichtet werden. Damit schützen am Ende Schallschutzwände auf 26 stark lärmbelasteten Kilometern die Menschen gegen Verkehrslärm. Auf rund vier Kilometern reduziert der Einbau so genannter Schienenstegdämpfer den Lärm direkt am Gleis.  

Schienenstegdämpfer

„Die Anwohner entlang der Strecke erhalten ein starkes, zusätzliches Lärmschutzpaket! Wir stocken die Investitionen auf 13 Millionen Euro auf, installieren Lärmschutzwände und innovativen Schallschutz direkt am Gleis. Zusammen mit unseren weiteren Lärmschutzmaßnahmen wie dem Fahrverbot für laute Güterwagen ab 2020 entlasten wir die Menschen in der Region spürbar und schaffen mehr Akzeptanz für den umwelt- und klimafreundlichen Verkehrsträger Schiene,“ so Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

„Besserer Lärmschutz an besonders belasteten Strecken ist für uns ein Grundanliegen. Denn mehr Verkehr auf die Schiene bekommen wir nur mit einer ‚leisen Bahn‘. Deshalb freuen uns, dass der Bund und der Freistaat zusätzliche Mittel für Bayern bereitstellen“, sagte Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn.

Ergänzende Maßnahmen werden insbesondere in den dicht besiedelten Ortslagen von Rosenheim (knapp zwei Kilometer neue Lärmschutzwand), aber auch in Grafing oder Kiefersfelden sowie in weiteren Gemeinden des Inntals umgesetzt. Erste Maßnahmen wie der Einbau von Schienenstegdämpfern, die keine aufwändigen Genehmigungsverfahren benötigen, könnten bereits Ende 2018 begonnen werden. 

Hinweis für Redaktionen:
Weitere Informationen stehen auf

www.deutschebahn.com/laermschutz zur Verfügung, darunter auch der www.deutschebahn.com/laermbericht.