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Pressemappe

Bahnhof Merklingen

Regionalbahnhof an der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm

Der geplante Bahnhof am Ortsrand von Merklingen ist als stündlicher Halt der IRE-Linie Würzburg – Stuttgart – Ulm – Bodensee vorgesehen. Dazu ist beabsichtigt, dass von der Deutschen Bahn zwei von der Neubaustrecke Wendlingen – Ulm abzweigende Gleise mit zwei barrierefrei erschlossenen Bahnsteigen errichtet werden. Der Regionalverkehrshalt wird zu einer erheblichen Reduktion der Reisezeiten in viele Landesteile führen.  

Bahnhof Merklingen



Gemeinsam mit dem Land und den Kommunen auf der Laichinger Alb wurde die Finanzierungsvereinbarung am 2. Dezember 2016 unterzeichnet.

Vertragsunterzeichung



Startschuss zum Baubeginn Bahnhof"Merklingen-Schwäbische Alb" am 18. Mai 2017

Enthüllung Bahnhofsschild "Merklingen - Schwäbische Alb"



Gemeinsam mit dem Land und den Kommunen wurde folgende Presse-Information veröffentlicht:

Land, DB und Kommunen geben Startschuss  – Verkehrsminister Hermann: Ländliche Region wird besser an den Schienenverkehr angebunden

Das Land Baden-Württemberg, die Deutsche Bahn und der von den Kommunen auf der Laichinger Alb für dieses Projekt gegründete Zweckverband „Region Schwäbische Alb“ haben den Bau eines neuen Bahnhofs Merklingen-Schwäbische Alb an der künftigen Schnellbahntrasse von Stuttgart nach Ulm vertraglich vereinbart. Verkehrsminister Winfried Hermann, der Vorstand der DB Netz AG, Dirk Rompf und der Laichinger Bürgermeister und Verbandsvorsitzende Klaus Kaufmann unterzeichneten am Freitag, 02. Dezember einen entsprechenden Realisierungs- und Finanzierungsvertrag. 

„Die Landesregierung hat sich eine bedarfsgerechte und attraktive Anbindung aller Landesteile an den Schienenverkehr zum Ziel gesetzt. Dabei ist uns auch der ländliche Raum sehr wichtig. Dieser Bahnhalt bringt einen Quantensprung für die Erschließung der umliegenden Kommunen. Deswegen habe ich mich gegen viele Widerstände dafür eingesetzt, dass die Region auf der Laichinger Alb doch noch eine Bahnstation bekommt.“ Das Land fördert den neuen Bahnhof Merklingen-Schwäbische Alb mit 30 Millionen Euro. „Das ist ein hoher Betrag, der aber im Hinblick auf die bedeutenden Verbesserungen in der Anbindung und angesichts des beträchtlichen kommunalen Engagements gerechtfertigt ist“, erklärte Minister Hermann.

DB-Netz-Vorstand Rompf sagte: „Für uns ist es von hoher Bedeutung, dass unsere Projekte positive Auswirkungen vor Ort haben. In Merklingen wird diese Chance optimal genutzt.

Klaus Kaufmann, der die Kommunen der Laichinger Alb vertritt, erklärte: „Mit dreizehn Millionen Euro kommunalem Beitrag zum Bahnhof müssen wir eine stolze Summe aufbringen. Unserer gesamten Region werden aber nach Inbetriebnahme des Bahnhofs großartige Entwicklungsmöglichkeiten für eine erfolgreiche Zukunft offenstehen. Politik muss für die Menschen gemacht werden. Dieser Bahnhof wird den Menschen hier auf der Schwäbischen Alb auf mehrfache Weise nützen. Durch diese Verkehrsanbindung wird unsere Bevölkerung besser an die Ballungsräume angebunden wie auch umgekehrt und unsere Unternehmen sowie unsere touristischen Ziele werden besser erreichbar. Es war an allen Fronten ein harter Kampf. Aber für dieses wunderbare Ziel hat er sich gelohnt. Viele haben dieses Vorhaben unterstützt. Besonders danken möchte ich meinen Bürgermeisterkollegen, unserem Landrat Heiner Scheffold samt Vorgänger, allen Verantwortlichen der Deutschen Bahn und natürlich unserem mutigen Verkehrsminister Winfried Hermann.“

Zusätzliche Information: 

Eine vom Land in Auftrag gegebene gesamtwirtschaftliche Bewertung unter Berücksichtigung regionalwirtschaftlicher Effekte hat erhebliche positive Impulse für die wirtschaftliche wie demographische Entwicklung dieser ländlichen Region auf der Schwäbischen Alb belegt. Grund dafür sind die enormen Fahrzeitverkürzungen. Vom Bahnhof Merklingen werden die Fahrgäste künftig in gut 10 Minuten in Ulm, in etwa 30 Minuten in Stuttgart und in rund 20 Minuten am Flughafen sein. 

Baubeginn für neuen Bahnhof „Merklingen-Schwäbische Alb“Land, DB und Kommunen geben Startschuss  –Verkehrsminister Hermann und Verbandschef Kaufmann: Die mittlere Alb wird besser an den schnellen Schienenverkehr angebunden

Mit der Enthüllung des künftigen Bahnhofschilds hat der Bau der neuen Bahnstation „Merklingen-Schwäbische Alb“ begonnen. Verkehrsminister Winfried Hermann und der Vorsitzende des eigens gegründeten Zweckverbandes „Region Schwäbische Alb“, der Laichinger Bürgermeister Klaus Kaufmann, enthüllten am Donnerstag, 18.05.2017 bei Merklingen an der Baustelle für die künftige Schnellbahntrasse Stuttgart-Ulm gemeinsam feierlich das Schild für den künftigen Bahnhof. An der Feierstunde nahmen führende Vertreter der Deutschen Bahn, etliche Abgeordnete und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft sowie der kommunalen Ebene teil.

Minister Hermann sagte: „Der neue Bahnhof sorgt dafür, dass auch eine ländliche Region wie die Laichinger Alb gut an den klimafreundlichen Schienenverkehr angeschlossen wird. Er passt damit bestens in das Konzept der Landesregierung für eine nachhaltige und umweltschonende Mobilität. Außerdem wird mit der neuen Bahnstation ein deutlich spürbarer Impuls für eine gute wirtschaftliche Entwicklung in dieser Region gegeben. Das Geld der Projektpartner ist also gut angelegt. Ich danke an dieser Stelle für das erhebliche finanzielle Engagement der Kommunen und für die Unterstützung der Deutschen Bahn, die dafür gesorgt hat, dass dieses Projekt trotz des engen Zeitplans noch in die laufenden Bauarbeiten an der Neubaustrecke eingepasst werden konnte.“ 

Bürgermeister Kaufmann betonte: „Von dem neuen Bahnhof profitieren viele Menschen auf der Laichinger Alb aber auch weit darüber hinaus. Er bietet der regionalen Wirtschaft eine hervorragende verkehrliche Anbindung und führt zur Ansiedelung weiterer Betriebe und Menschen. Das Bauvorhaben konnte auch deshalb in kürzester Zeit erfolgreich vorangetrieben werden, weil die Kommunen bereit waren, einen großen Finanzierungsbeitrag von 13 Millionen Euro zu den 30 Millionen Euro des Landes beizusteuern. Der Dank der acht Kommunen auf der Laichinger Alb gilt allen, die uns unterstützt und zum erfolgreichen Verlauf des Projekts beigetragen haben.“

Bernd Koch, Vorstand Finanzen und Controlling der DB Netz AG, sagte: „Mit dem Regionalbahnhof Merklingen werden die Menschen auf der Schwäbischen Alb bedeutend besser an die Ballungszentren angebunden. Durch kürzere Fahrzeiten wird die Bahnfahrt deutlich attraktiver. In diesem Projekt werden die Chancen durch den Ausbau von Infrastruktur wirklich optimal genutzt."

Zusätzliche Information:

Das Land Baden-Württemberg, die Deutsche Bahn und der von den Kommunen auf der Laichinger Alb für dieses Projekt gegründete Zweckverband „Region Schwäbische Alb“ hatten am 2. Dezember 2016 den Bau des neuen Bahnhofs Merklingen-Schwäbische Alb an der künftigen Schnellbahntrasse von Stuttgart nach Ulm vertraglich vereinbart. Die neue Station liegt an der im Bau befindlichen Neubaustrecke Wendlingen-Ulm und soll zusammen mit deren Fertigstellung nach Angaben der DB Ende 2021 in Betrieb gehen. Es werden zwei zusätzliche Gleise mit 210 Meter langen Außenbahnsteigen errichtet, die barrierefrei erschlossen werden. Der Anschluss an die Straße erfolgt über eine Zufahrt von der Kreisstraße 7407 (Merklingen-Hohenstadt). Auf dieser Seite wird auch eine Park&Ride-Anlage sowie Infrastruktur für den Busverkehr und Bike&Ride entstehen. Die Finanzierung erfolgt mit bis zu 30 Mio. Euro durch das Land sowie durch einen gemeinsamen Finanzierungsbeitrag von acht umliegenden Kommunen und des Alb-Donau-Kreises in Höhe von zusammen 13 Mio. Euro. Bereits in den kommenden Tagen werden Erdarbeiten für den neuen Bahnhof beginnen.

Eine vom Land in Auftrag gegebene gesamtwirtschaftliche Bewertung unter Berücksichtigung regionalwirtschaftlicher Effekte hat erhebliche positive Impulse für die wirtschaftliche wie demographische Entwicklung dieser ländlichen Region auf der Schwäbischen Alb belegt. Grund dafür sind die enormen Fahrzeitverkürzungen. Vom Bahnhof Merklingen kommen die Fahrgäste künftig mit stündlich verkehrenden Regionalexpresszügen in gut 10 Minuten nach Ulm, in etwa 30 Minuten nach Stuttgart und in rund 20 Minuten zum Flughafen der Landeshauptstadt.