Wanderausstellung
Fortsetzung im Jahr 2010: Wanderausstellung "Sonderzüge in den Tod"
Überspringen: Fortsetzung im Jahr 2010: Wanderausstellung "Sonderzüge in den Tod"Die Ausstellung wurde am 23. Januar 2008 in Berlin eröffnet und bundesweit auf Bahnhöfen, in Museen und kommunalen Einrichtungen gezeigt. Seit dem Ausstellungsstart wurden rund 150.000 Besucher gezählt.
Großes Interesse
Da für das Jahr 2010 viele Anfragen vorlagen, hat die Deutsche Bahn AG entschieden, die Wanderausstellung fortzuführen und den Interessenten kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Am 27. Januar wird sie im Stadtmuseum Riesa gezeigt, das ein eigenes Veranstaltungsprogramm zur Ausstellung entwickelt hat. Danach wird die Ausstellung in Lübeck und fünf weiteren Orten zu sehen sein.
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40 Ausstellungstafeln erinnern an das Leid der Deportierten. |
Zeitzeugenberichte erinnern an die grauenvolle Zeit
Die Ausstellung erinnert auf 40 Informationstafeln an die Verstrickungen der Deutschen Reichsbahn mit dem NS-Regime. Sie zeigt Einzelschicksale von Kindern, Frauen und Männern, die von ihren Heimat- und Fluchtorten in den Tod deportiert wurden. Überlebende schildern in Zeitzeugeninterviews die grauenvollen Zustände in den Zügen. Die fahrplanmäßige und betriebliche Durchführung der Transporte durch die Reichsbahn sowie die Verantwortlichkeiten in den Ministerien wird anhand von Dokumenten und Grafiken dargestellt.
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Gert und Hans Rosenthal - Gert wurde 1942 nach Riga deportiert. |
Die Ausstellung über die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn wurde von den Historikern der DB in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin und dem Berliner Centrum Judaicum erstellt. Serge und Beate Klarsfeld haben Bilder und Biografien jüdischer Kinder zusammengestellt, die aus Frankreich deportiert worden sind. Inzwischen ist auch eine gleichlautende Dokumentation zur Ausstellung im Böhlau Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.
Letzte Aktualisierung: 28.01.2010
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