Mehr Effizienz durch Technologieeinsatz
Investitionen in moderne Leit- und Sicherungstechnik
Überspringen: Investitionen in moderne Leit- und SicherungstechnikDer Einsatz neuer Technologien ist neben der Modernisierung der Gleisanlagen ein Investitionsschwerpunkt der DB Netz AG – und damit ein wichtiger Baustein im Zukunftsprogramm „ProNetz“. Insbesondere die moderne Leit- und Sicherungstechnik bietet ein hohes Potential: Das System Rad-Schiene ist sehr gut geeignet, um Betriebsabläufe und Prozesse automatisch zu steuern und zu überwachen. Dabei ergeben sich nicht nur Kostenvorteile, sondern auch eine verbesserte Auslastung der Bahnstrecken und eine höhere Qualität der Betriebsführung.
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Stellwerke - Schaltstellen des Bahnverkehrs (BahnTV-Beitrag von 2005) |
Elektronische Stellwerke
Dank der jüngsten Generation elektronischer Stellwerke (ESTW) wird ein hoher Automatisierungsgrad in der Betriebsführung erreicht. Beim ESTW übernehmen Rechner die Einstellung der Fahrstraßen, also das Stellen von Signalen und Weichen, wodurch sich Überwachung und Steuerung räumlich konzentrieren lassen. Zurzeit betreibt die Bahn rund 5.100 Stellwerke, davon sind bereits knapp 650 mit moderner Rechnertechnologie ausgestattet. 2006 hat die DB Netz AG über 40 neue Stellwerke bzw. Stellwerkserweiterungen mit einem Investitionsvolumen von rund 400 Millionen Euro realisiert: Allein 75 Millionen entfielen dabei auf die Regionalnetze, also auf so genannte Nebenbahnen im ländlichen Raum.
Die DB Netz AG setzt in den kommenden Jahren auf eine stärkere Standardisierung der elektronischen Stellwerkstechnik. Die Entwicklung modularer Techniken ermöglicht nicht nur einen wirtschaftlicheren, sondern vor allem einen variablen und bedarfsgerechten Einsatz. Mit Hilfe dieses „Baukastensystems“ kommen beispielsweise verstärkt bedarfsgerechte elektronische Stellwerke im Bereich der Regionalnetze zum Einsatz.
Digitales Mobilfunknetz für die Zukunft
Ein weiterer wichtiger Investitionsschwerpunkt im Betrieb ist der Aufbau des neuen Digitalfunk GSM-R (Global Systems for Mobile Communication - Rail). Die DB Netz AG baut GSM-R zunächst auf 24.000 Streckenkilometern auf und ersetzt dort den klassischen, analogen Zugfunk. Durch diesen europäischen Standard im Bahnfunk wird die betriebliche Kommunikation weiter verbessert. Neben der hohen Verfügbarkeit von mehr als 99,9 Prozent bietet GSM-R die Möglichkeit zum gezielten Datenaustausch, beispielsweise mit einzelnen Zügen oder Fahrdienstleitern.
Informationen zur Netzleitzentrale
Dateiformat: PDF
Dateigröße: 0,02 MB
Letzte Aktualisierung: 12.02.2008
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