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Intelligente Steuerung

Besser Zugauslastung und Drehscheibenkonzepte sorgen für mehr Kapazität

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Die Auslastung der Züge ist ein wichtiger Stellhebel für die Produktivität des Schienengüterverkehrs. Im Masterplan Seehafen-Hinterlandverkehr wurden deshalb verschiedene Ansätze zur Erhöhung von Auslastung und Kapazität untersucht.

Innovative Betriebskonzepte bieten die Chance, Güter effizienter und mit weniger Trassenverbrauch je Tonne zu befördern. In Kombination mit gezielten Aus- und Neubauaktivitäten kann somit die Leistungsfähigkeit des Schienengüterverkehrs weiter gesteigert werden.

So kann durch organisatorische Optimierungen die Zugauslastung weiter erhöht werden. Ziel ist es, die Auslastung der Containerzüge so weit zu steigern, dass bei gleichbleibender Zuganzahl eine Erhöhung der Transportkapazität um 20 Prozent erreicht wird. Eine Vergrößerung der zulässigen Zuglänge kann zudem die Ladekapazität der Züge erhöhen. Um überlange Güterzüge fahren lassen zu können, sind jedoch erhebliche Investitionen im Schienennetz und bei den Umschlagterminals erforderlich, beispielsweise bei der Anpassung der Länge von Abstell- oder Überholgleisen oder bei Abständen von Signalen.

Erfolgversprechend ist die weitere Einführung von Drehscheiben (Hubs) im Hinterland, in denen Ladungen zwischen Zügen mittels Schiene-Schiene-Umschlag getauscht und konsolidiert werden. Sortierarbeiten und Umfuhren können so zwischen den Terminals im Seehafen vermieden und bessere Zugauslastungen erreicht werden. Aber auch der Ansatz, Mehrverkehre verstärkt in Ganz- und Shuttlezügen direkt aus den Seehäfen in die Zielgebiete zu fahren, wird nach Möglichkeit umgesetzt.

Letzte Aktualisierung: 02.06.2009

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Containerbahnhof im Seehafen

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Bahnhofsuhren aus verschiedenen Epochen

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