Boom in den Seehäfen
Zunehmender Güterverkehr eröffnet Wachstumsmöglichkeiten für die Schiene
Überspringen: Zunehmender Güterverkehr eröffnet Wachstumsmöglichkeiten für die SchieneNach zweistelligen Wachstumsraten in den vergangenen Jahren gehen alle Prognosen von einem langfristig weiter steigenden Transportaufkommen in den Häfen aus.
Das anhaltende Wachstum in der Containerschifffahrt zeigt auch Wirkung an Land. Alle Verkehrsträger stehen vor der großen Herausforderung, die Warenströme zwischen Seehäfen und Binnenland zu meistern. Denn deren Leistungsfähigkeit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Gute Gründe sprechen für die Bahn
Viele Argumente sprechen dafür, auch in Zukunft einen steigenden Anteil der Warenströme energieeffizient, sicher und umweltfreundlich über die Schiene zu transportieren:
- Die Fähigkeit zur Abfuhr großer Mengen.
- Der geringe spezifische Energieverbrauch und damit verbunden entsprechend geringe klimaschädliche Kohlendioxidemissionen.
- Die Entlastung der Menschen und der Umwelt in der Region von unzähligen Lkw-Fahrten.
Denn verglichen mit dem Lkw ist die Ökobilanz für die Bahn deutlich:
Zwei Drittel geringerer Energieverbrauch und drei Viertel weniger Kohlendioxidausstoß. Damit bietet sich ein einfacher und effektiver Weg, den Ausstoß von Treibhausgasen im Transportsektor zu verringern:
Die Verlagerung von Verkehr von der Straße auf die Schiene.
Die Bahn hat in der Vergangenheit bereits vieles bewegt, um diese Entwicklung voranzutreiben – mit hohen Investitionen in Infrastruktur und Fahrzeugpark, aber auch mit der Entwicklung innovativer Produktions- konzepte. Angesichts der hohen Wachstumsraten werden die geschaffenen Kapazitätsreserven auf den wichtigen Nord-Süd- und Ost-West Relationen aber bereits in wenigen Jahren weitgehend ausgeschöpft sein. Denn bis 2015 werden Prognosen zufolge jeden Tag 400 zusätzliche Züge aus und in die großen deutschen Seehäfen fahren.
Letzte Aktualisierung: 02.06.2009
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