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Leistungsfähigkeit steigern

Mehr Verkehr auf die Schiene erfordert gezielten Ausbau der Infrastruktur

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Der Masterplan Schiene Seehafen-Hinterlandverkehr zeigt konkret auf, wie die Infrastruktur weiterentwickelt werden muss, um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können.

Die Voraussetzung für weiteres Wachstum auf der Schiene ist eine leistungsfähige und hochwertige Infrastruktur. Dabei kommt es zum einen auf eine hohe Qualität des bestehenden Netzes an, zum anderen sind Neu- und Ausbaumaßnahmen, die vor allem aus Bundesmitteln finanziert werden, unverzichtbar.

Zukunftsprogramm ProNetz

Die DB Netz AG, der Infrastrukturbetreiber der Deutsche Bahn, hat im Jahr 2007 ein Zukunftsprogramm mit dem Titel ProNetz entwickelt. Es zielt im Schwerpunkt darauf ab, das bestehende Netz so zu ertüchtigen, dass mehr Verkehr gefahren werden kann und zwar zuverlässig und wirtschaftlich. Seit 2007 bewegt sich die Bautätigkeit der DB Netz AG auf Rekordniveau. Besonderes Augenmerk galt dabei der präventiven Instandhaltung, die deutlich verstärkt wurde, sowie der Erneuerung des Oberbaus auf den hoch belasteten Hauptstrecken und Eisenbahnknoten. Die Anstrengungen haben sich ausgezahlt: Trotz des hohen Bauvolumens liegt die Pünktlichkeit im Personenverkehr konstant bei über 90 Prozent. Die Anzahl der mängelbedingten Langsamfahrstellen konnte fast vollständig beseitigt werden. Auch im Jahr 2009 setzt sich das intensive Baugeschehen fort, um die Qualität auf hohem Niveau zu halten. 

Neu- und Ausbaumaßnahmen gezielt angehen

Trotz dieser Anstrengungen ist der Ausbau des Schienennetzes unverzichtbar, sowohl im Rahmen kleininvestiver Maßnahmen wie von Großprojekten, die im Wesentlichen aus Bundesmitteln finanziert werden. Insgesamt sind rund 15 Milliarden Euro nötig, um 14 mittel- und langfristig umzusetzende Neubau- und Ausbauprojekte umzusetzen. Derzeit ist rund ein Drittel der benötigten Finanzmittel durch Finanzierungsvereinbarungen mit dem Bund bereits abgesichert. Neu- und Ausbauprojekte, müssen aufgrund der langen Genehmigungs- und Planungszeiten sowie der Sicherstellung des nötigen Finanzrahmens nun zügig angegangen werden. Dazu gehören etwa die so genannten „Y-Trasse“ Bremen/Hamburg–Hannover, die Neu- bzw. Ausbaustrecken Rhein-Main–Rhein-Neckar, Karlsruhe–Basel, Nürnberg–Erfurt–Leipzig /Halle oder  Emmerich–Oberhausen.

Bis die Großprojekte ihre Wirkung entfalten können, sind zahlreiche kleininvestive Maßnahmen wie zum Beispiel Blockverdichtungen, zusätzliche Überholungsgleise und Weichenverbindungen nötig, um die Mehrverkehre bis etwa 2015 fahren zu können. Für ein solches Sofortprogramm hat der Bund zusätzliche Mittel in Höhe von rund 250 Millionen Euro für die kommenden Jahre bereit gestellt.

Darüber hinaus arbeitet die Deutsche Bahn AG intensiv an der Weiterentwicklung der IT-Systeme, Leit- und Sicherungstechnik und entsprechender internationaler Schnittstellen, um grenzüberschreitende Transporte noch schneller, reibungsloser und transparenter durchführen zu können.

Sofortprogramm Seehafen-Hinterland-Verkehr

Dateiformat: PDF

Dateigröße: 1,54 MB

Letzte Aktualisierung: 02.06.2009

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Bahnhofsuhren aus verschiedenen Epochen

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