Verkehrsmeldung
Einschränkungen auf der Strecke Stralsund - Neubrandenburg bleiben bis 1. Quartal 2010
Überspringen: Einschränkungen auf der Strecke Stralsund - Neubrandenburg bleiben bis 1. Quartal 2010(Berlin, 10. November 2009) Zwischen Grimmen/Sternfeld und Altentreptow finden derzeit Bauarbeiten, deren Ende ursprünglich für den 3. Dezember geplant war, statt. Aufgrund notwendiger Änderungen im Bauablauf wird sich die Beendigung der Baumaßnahmen zwischen Sternfeld und Altentreptow bis ins Frühjahr 2010 hinauszögern.
Die Bauarbeiten zwischen Grimmen und Sternfeld konnten jedoch vorfristig beendet werden, so dass ab dem 16. November nur noch der Bauabschnitt zwischen Sternfeld und Altentreptow für den Zugverkehr gesperrt werden muss. Die derzeit gültigen Fahrplanänderungen für die Züge der Linie RE 5 und OLA werden daher wie folgt angepasst:
Änderungen bis zum 15. November (unverändert)
Die Züge der Linie RE 5 (von/nach Stralsund) und OLA "Stralsund - Neustrelitz" fallen zwischen Grimmen und Altentreptow aus. Als Ersatz für die ausfallenden RE- und OLA-Züge verkehren jeweils drei Buslinien: Die SEV Bus-Linie A verkehrt jeweils ohne Unterwegshalte im Abschnitt Stralsund - Altentreptow (über die Autobahn). In Altentreptow erreichen Sie die planmäßigen RE-/OLA-Züge in Richtung Neustrelitz bzw. Falkenberg. Die SEV Bus-Linie B verkehrt jeweils mit Halt an allen Unterwegsbahnhalten im Abschnitt Demmin - Altentreptow. Beachten Sie dabei die frühere Abfahrt bzw. spätere Ankunft der Ersatzbusse in Demmin. In Grimmen besteht Anschluss an die Züge nach Stralsund.
Änderungen ab dem 16. November bis Frühjahr 2010
Die in/ aus Richtung Stralsund fahrenden Züge der Linie RE 5 und OLA fallen ab dem 16. November zwischen Sternfeld und Altentreptow aus und werden durch zwei Buslinien ersetzt. In Richtung Stralsund verkehrt jeweils die Buslinie A ohne Halt von Altentreptow nach Stralsund sowie die Buslinie B von Altentreptow nach Demmin mit Anschluss in Sternfeld an die Züge nach Stralsund. Auch in Richtung Berlin verkehren zwei Buslinien. Die Buslinie A verkehrt ohne Halt von Stralsund nach Altentreptow, mit Anschluss an die Züge der Linie RE 5 und die Buslinie B verkehrt von Demmin nach Altentreptow, mit Anschluss an die Linie RE 5. Reisende aus den Zügen von Stralsund kommend in Richtung Berlin steigen bereits in Demmin in den Ersatzverkehr. Sie erreichen, aufgrund der längeren Busfahrzeiten, in Altentreptow den Folgetakt des RE 5.
Die Reisenden sollten die veränderten (früheren oder späteren) Fahrzeiten des Ersatzverkehrs beachten und sich rechtzeitig über eventuell frühere Verbindungen informieren.
Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0385 750 2405. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.
Hintergrund zu den Bauarbeiten
Bei den Bauarbeiten werden abschnittsweise - auf einer Länge von cirka acht Kilometern - eine Planumsschutzschicht eingebaut. Diese Schicht, zwischen Erdplanum und Schotter, dient zur Stabilisierung des Gleisbetts und der Tragfähigkeit des Dammkörpers. Mit dem Einbau wird das Regenwasser besser abgeleitet und der Frostschutz erhöht.
Weiterhin wird auf rund 300 Metern der Bahndamm durch eine sogenannte aufgeständerte Fahrbahn, in einer Höhe von 15 bis 20 Metern, stabilisiert.
Bei einer aufgeständerten Fahrbahn wird eine Fahrbahnplatte, die auf Bohrpfählen aus Stahlbeton liegt, in das Erdreich eingebracht. Dieses Verfahren ist vergleichbar mit der Gründung einer Brücke. Im Gegensatz dazu ist die aufgeständerte Fahrbahn jedoch nicht sichtbar und dient nicht zur Querung eines Gewässers oder Verkehrsweges, sondern der Stabilisierung des Bahnkörpers über eine bestimmte Länge.
Die Arbeiten sind notwenig, da oberflächennahe Böden die Lasten nicht richtig aufnehmen und verteilen können. Verformungen im Damm und im Baugrund können die Fixierung der Gleislage schwächen. Durch die aufgeständerte Fahrbahn wird der Bahndamm entlastet und die Zuverlässigkeit des Fahrweges gesichert. Instandhaltungsarbeiten am Gleis können dadurch minimiert werden.
Die technische Inbetriebnahme des Bahnüberganges Gnevkow verzögert sich auf Grund der Oberbaumaßnahme zwischen Gültz und Sternfeld (Strecke Neubrandenburg¬-Stralsund). Der Straßenbau an dem Bahnübergang (bis auf die Anschlüsse an die BÜ Platten) ist bereits fertig gestellt. Derzeit erfolgen die Kabeltiefbauarbeiten. Die Straßensignale können allerdings erst gesetzt werden, wenn die Oberbaumaßnahme im Bereich des BÜ durchgeführt wurde.
Vor diesem Hintergrund wird auch der BÜ entsprechend später in Betrieb gehen können.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
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